
Saison
06.02.26
HSV-Neuzugang Sander Tangvik: „Der Wechsel war ein No-Brainer“
In seiner ersten Presserunde mit der Raute auf der Brust sprach HSV-Neuzugang Sander Tangvik über seinen Wechsel zu den Rothosen, die Konkurrenzsituation im Tor und eine mögliche Teilnahme an der WM 2026 mit Norwegen.
Sander Tangvik strahlt über beide Backen, wenn er an seine ersten zwei Wochen beim Hamburger SV denkt. Der 23-jähriger Torhüter, der in der Winter-Transferperiode als HSV-Neuzugang vorgestellt wurde, erlebte zum Start die Unentschieden im Stadtderby auf St. Pauli (0:0) und gegen den FC Bayern München (2:2) mit. Wenngleich der 1,93 Meter große Norweger, der von Rosenborg Trondheim kam, jeweils auf der Bank saß, ist er von seiner Anfangszeit in der Hansestadt sehr angetan, wie er in einer Medienrunde preisgab. Darin sprach er unter anderem über ...
… seine Entscheidung für den HSV: Als ich gehört habe, dass der HSV sich für mich interessiert, staunte ich mit den Augen. (lacht) Ich kannte den HSV natürlich vorher schon, es ist ein großer Club mit viel Tradition. Zudem ist die Bundesliga eine gute Liga. Der Wechsel war ein No-Brainer und ist ein guter Schritt.
… seine Anfangszeit in Hamburg: Ich habe bislang nur positive Eindrücke. Es war viel los, weil es mein erstes Mal im Ausland ist. Es sind viele neue Eindrücke, aber trotzdem ist der Start gut. Natürlich vermisse ich meine Familie, aber meine Eltern haben mich bereits besucht und meine Freundin wird am Wochenende zu mir ziehen. Zudem werden meine Freunde sicherlich häufiger mal zu Besuch sein.
… seinen Eindruck vom 2:2-Unentschieden gegen den FC Bayern München: Es war verrückt! Die Freude über das Ergebnis war unglaublich. Ich wurde offensichtlich nicht belogen, als mir vorher alle gesagt haben, dass die Stimmung im Volksparkstadion der Wahnsinn sei. (lacht) Es war schön, die Fans zum ersten Mal so richtig erleben und die Atmosphäre genießen zu können.

… die Konkurrenzsituation im HSV-Tor: Ich bin einer großer Fan des Torwartteams hier. Wir pushen uns gegenseitig und trainieren sehr gut zusammen. Natürlich würde ich gern spielen, so wie jeder andere auch, aber „Ferro“ (Daniel Heuer Fernandes; Anm. d. Red.) ist schon lange im Verein und eine große Persönlichkeit. Er war in den Spielen, in denen ich dabei war, überragend. So oder so werde ich mich voll reinhängen und unterstützen.
… das Torwartspiel mit dem Ball: Ich war bereits bei Rosenborg häufig im Spielaufbau involviert. Ich mag es sehr, den Ball zu haben. Das passt zu mir. Als ich jünger war, habe ich im Sturm gespielt.
… seine persönlichen Ziele: Ich möchte so lange wie möglich beim HSV bleiben. Ich bin erst seit zwei Wochen hier, aber mir gefällt es sehr. Zunächst aber gibt es viel zu tun: ich muss mich zurechtfinden, die Mannschaft kennenlernen und all die Dinge abseits des Platzes klären.
… sein fußballerisches Vorbild: Pepe Reina habe ich immer sehr gemocht. Er hat mal beim FC Liverpool gespielt, und von dem Verein ist mein Vater Fan. Als ich klein war, haben wir die Spiele zusammen geschaut – es waren wirklich viele. (lacht) Es gibt aber noch viele weitere gute Torhüter, die ich verfolgt habe.
… seinen Wunsch von einer WM-Teilnahme mit Norwegen: Wir haben viele gute Torhüter in Norwegen, die alle um die Kaderplätze kämpfen. Die Weltmeisterschaft ist etwas, woran ich gern teilnehmen möchte. Ich war beim vergangenen Lehrgang der Nationalmannschaft im November dabei und hatte ein positives Gefühl.
