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Aufsichtsrat stellt Heribert Bruchhagen frei

Verein

08.03.18

Aufsichtsrat stellt Heribert Bruchhagen frei

Neu geordnetes Gremium mit Bernd Hoffmann als Vorsitzendem startet die Neuausrichtung - Vorstand Frank Wettstein übernimmt operative Führung der HSV Fußball AG und beurlaubt Jens Todt.

Die HSV Fußball AG startet ihre Neuausrichtung. Nach einer Aufsichtsratssitzung, bei der sich das Gremium aufgrund inhaltlicher Fokussierung neu ordnete und den Vereinspräsidenten Bernd Hoffmann zum Vorsitzenden sowie Max-Arnold Köttgen zu dessen Stellvertreter wählte, wurde die erste Personalentscheidung getroffen. Der Aufsichtsrat stellte den Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen mit sofortiger Wirkung frei. Der Aufsichtsratsvorsitzende Bernd Hoffmann teilte Bruchhagen die Entscheidung am Donnerstagmorgen in einem persönlichen Gespräch mit. "Wir haben uns nach eingehender Analyse der Gesamtsituation zu diesem Schritt entschieden und widmen uns nun der Neuausrichtung", so Hoffmann. Bruchhagen dankte er für dessen Engagement in vielen schwierigen Phasen: "Heribert Bruchhagen hat sich stets schützend vor unseren Club gestellt. Ihm war und ist sehr daran gelegen, dass der HSV die aktuelle sportliche Talsohle überwindet."

Die operative Führung der HSV Fußball AG obliegt nun dem Alleinvorstand Frank Wettstein. "Er genießt unser volles Vertrauen", sagt Hoffmann, der mit dem Aufsichtsrat nun die Suche nach geeigneten Kandidaten für die Komplettierung des Vorstandes beginnt. "Wir erstellen ein konkretes Anforderungsprofil und werden einen geordneten Prozess angehen, mit dem wir den besten Kandidaten für den HSV finden wollen", sagt der Aufsichtsratsvorsitzende.

Unmittelbar nach der Freistellung des Vorstandsvorsitzenden traf Vorstand Frank Wettstein eine weitere wichtige Personalentscheidung. Er stellte den Direktor Profifußball Jens Todt frei. "Wir wollen uns für die Zukunft neu aufstellen", so Wettstein. Die aktuellen Aufgaben Todts inklusive aller Vertragsverhandlungen werden im Fachbereich Sport aufgeteilt, sodass keine operative Lücke entsteht. "Wir sind voll handlungsfähig", sagt Wettstein.