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Der Faktencheck zum Auswärtsspiel in Paderborn

Spieltags-Fakten

09.05.19

Der Faktencheck zum Auswärtsspiel in Paderborn

Eine positive Gesamtbilanz, ein Duell der Gegensätze und ein Rückkehrer aufseiten der Rothosen. Das Auswärtsspiel in Paderborn hält einige interessante Fakten bereit.

#1 Positive Paderborn-Bilanz

Insgesamt kreuzten der Hamburger SV und der SC Paderborn bisher in sechs Pflichtspielen die sportlichen Klingen. In vier dieser Aufeinandertreffen verließen die Rothosen das Feld als Sieger (zwei Niederlagen). Drei Erfolge kamen dabei in Ostwestfalen zustande. Einzig das Erstundenspiel im DFB-Pokal 2004/05 verlor der HSV beim SCP mit 2:4. Dieser Vergleich wurde allerdings durch Schiedsrichter Robert Hoyzer beeinflusst, der im Nachgang der Spielmanipulation überfuhrt wurde.

#2 Entgegengesetzte Trends

Seit dem prestigeträchtigen Sieg im Stadtderby (4:0) konnte der HSV keines seiner sieben Ligaspiele gewinnen (drei Remis, vier Niederlagen). Überhaupt gelang den Rothosen in diesem Zeitraum nur ein Pflichtspiel-Erfolg - dieser kam allerdings just in Paderborn zustande: Am 2. April sorgte der Doppelpack von Pierre-Michel Lasogga für einen 2:0-Sieg im DFB-Pokal-Viertelfinale. Der SCP hingegen hat aus den letzten sieben Spielen 16 Punkte eingefahren (fünf Siege, ein Remis). Am vergangenen Wochenende verloren die Schützlinge von Cheftrainer Steffen Baumgart jedoch im Ostwestfalen-Derby mit 0:2 in Bielefeld.

#3 Starke Offensive gegen sichere Defensive

Der SC Paderborn hat nach 32 Spieltagen in der 2. Bundesliga bereits 72 Treffer auf dem Konto. Nur der bereits als Meister feststehende 1. FC Köln war noch öfter erfolgreich (80). Der HSV hingegen hat bisher 41 Tore zu Buche stehen. Nur fünf Zweitligisten trafen in dieser Saison noch seltener als die Rothosen. Auf der anderen Seite konnten die Ostwestfalen aber auch nur sechs Spiele ohne Gegentor überstehen, während der HSV in dieser Statistik mit 13 "Weißen Westen" an der Ligaspitze steht. Einzig Union Berlin kann auf ebenso viele Zu-Null-Spiele verweisen.

Khaled Narey schlägt eine Flanke.
Khaled Narey spielte in der Saison 2015/16 leihweise für den SC Paderborn. Bei den Ostwestfalen agierte der Deutsch-Togolese überwigend als rechter Verteidiger.

#4 Narey an alter Wirkungsstätte

Für Khaled Narey wird das Topspiel am Sonntag nicht nur aufgrund der tabellarischen Situation von besonderer Bedeutung sein. Schließlich spielte der 24-Jährige in der Saison 2015/16 leihweise für den SC Paderborn in der 2. Bundesliga. Damals bestritt der Deutsch-Togolese 13 Pflichtspiele, in denen er an drei Treffern direkt beteiligt war (ein Tor, zwei Vorlagen). Nach Ende der Leihe kehrte der Außenbahnspieler zu seinem Stammverein (Borussia Dortmund) zurück, wurde allerdings direkt zur SpVgg Greuther Fürth transferiert. Im Sommer 2018 folgte schließlich der Wechsel zum Hamburger SV. Seitdem gelangen Narey insgesamt sieben Tore in der 2. Bundesliga - eines davon im Hinspiel gegen seinen ehemaligen Club. Der Goldene Treffer sorgte für einen 1:0-Heimsieg der Rothosen im letzten Heimspiel des Jahres 2018.

#5 Cortus an der Pfeife

Die Partie zwischen dem SCP und dem HSV wird von Benjamin Cortus geleitet. Der Informatikkaufmann hat seit 2011 insgesamt 65 Spiele in der 2. Bundesliga gepfiffen. Die HSV-Bilanz des 37-Jährigen sieht bis dato sehr vielversprechend aus: Keines der vier Spiele ging verloren (zwei Siege, zwei Remis). Das letzte Spiel mit Beteiligung der Rothosen sollte zudem ein gutes Omen sein: Es war das bereits thematisierte Hinspiel gegen die Ostwestfalen (1:0). An der Linie werden Lothar Ostheimer (Beratzhausen) und Robert Wessel (Berlin) assistieren. Zwischen den Coaching-Zonen fungiert Johann Pfeifer (Hameln) als Vierter Offizieller.

(Kopie 1)