
Stimmen zum Spiel
10.01.26
„Mit zehn Mann ist es schwer“
Der Hamburger SV verliert den Pflichtspielauftakt ins Fußballjahr 2026 beim Sport-Club Freiburg mit 1:2. Die Stimmen zum Spiel.
Nicolai Remberg: Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen. Nach 30 Minuten waren wir besser drin und hatten ein, zwei Chancen. Danach war es ein ausgeglichenes Spiel. Wir hätten unentschieden spielen können, aber am Ende wird es mit der Gelb-Roten Karte schwer. Trotz der Unterzahlsituation hatte ich ein gutes Gefühl, weil wir angelaufen sind, Zweikämpfe gewonnen haben und in mehrere Umschaltsituationen gekommen sind.
„Trotz der Unterzahlsituation hatte ich ein gutes Gefühl“
Miro Muheim: Mit den ersten 30 Minuten waren wir nicht zufrieden. So haben wir uns das Spiel nicht vorgestellt. Kurz vor der Halbzeit haben wir eine gute Phase und machen nach der Pause das 1:0. Danach ist es mit der Gelb-Roten Karte und dem Elfmeter bitter. Aber wir haben weitergekämpft. Am Ende ist es so, wie es ist. Wir hätten hier gerne mindestens einen Punkt mitgenommen. Wenn wir mit diesem nach Hause gehen, können wir sehr zufrieden sein, aber mit zehn Mann ist es sehr schwer.
Damion Downs: Ich bin unzufrieden mit dem Ergebnis, aber ich habe mich extrem über mein erstes Spiel für den HSV gefreut. Ich bin glücklich darüber, hier zu sein. Ich wusste gestern, dass ich in der Startelf stehen werde. Die Mannschaft hat mich vom ersten Tag an sehr gut aufgenommen und sie macht mir den Start sehr leicht. Heute war es für uns alle ein schweres Spiel. Wir haben es bis zur Gelb-Roten Karte gut gemacht, aber danach hat sich das Momentum gedreht.
Merlin Polzin: Wir sind sowohl mit dem Ball als auch gegen ihn überhaupt nicht gut ins Spiel gekommen. Wir haben in der Halbzeit festgestellt, dass wir ein anderes Gesicht zeigen wollen. Das ist uns mit der Ecke beeindruckend gelungen. Dass es dann die Gelb-Rote Karte gibt, ist extrem bitter. Wenn wir ein Mann weniger sind, erhöht es nicht die Wahrscheinlichkeit, erfolgreich zu sein. Umso erfreulicher ist es, wie die Jungs es geschafft haben, den Gegner bestmöglich vom eigenen Tor wegzuhalten und mit der einen oder anderen Umschaltsituation Nadelstiche nach vorne zu setzen. Ich weiß nicht, wie ich das zweite Gegentor richtig einordnen soll. Für mich ist es eine klare Fehlentscheidung und schwer zu akzeptieren, der Ellenbogen ist im Gesicht des Spielers und hat da nichts zu suchen. Nichtsdestotrotz nehmen es so, wie es gekommen ist. Am Dienstag greifen wir im Elf-gegen-Elf wieder an.
Julian Schuster: Ich bin mit der ersten halben Stunde sehr zufrieden. Wir hatten viel Kontrolle und erspielen uns Möglichkeiten. Für diese Phase hätten wir uns belohnen müssen. Danach haben wir die Kontrolle verloren und Hamburg fand ins Spiel. Es war sehr ärgerlich, dass wir nach der Halbzeit schnell in Rückstand geraten sind. Aber wir haben gezeigt, dass unsere Köpfe nicht runtergehen. Es ist positiv, dass wir das Momentum so schnell wieder auf unsere Seiten ziehen konnten. Hamburg hat es uns in Überzahl sehr schwer gemacht. Aber wir haben auf unseren Moment gewartet. Es ist sehr wichtig, dass wir mit drei Punkten ins Jahr gestartet sind.
