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Nachbericht

01.03.20

„Wir müssen jetzt alle gemeinsam anpacken“

Am Tag nach der Auswärtsniederlage beim FC Erzgebirge Aue ordnete der HSV-Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann die aktuelle Situation ein und sprach über die zu treffenden Maßnahmen.

Es war schon mal mehr los, wenn die HSV-Profis nach einem Liga-Spiel am Sonntagvormittag zum Training erschienen. Doch dieser Sonntagvormittag kam ziemlich grau daher, und so stellte sich auch ein bisschen die Stimmung am Rande des Volksparks dar. Oder anders gesagt: Das 0:3 in Aue vom Vortag steckte Mannschaft und Fans gleichermaßen in den Knochen. Die wenigen Zaungäste schauten dem Training der Spieler zu, die am Sonnabend nicht zum Einsatz gekommen waren, während der Rest auslief und anschließend teilweise in den Dialog ging. Kapitän Aaron Hunt beispielsweise unterhielt sich lange mit einigen Anhängern und kurz darauf sprach auch der Vorstandsvorsitzende: Bernd Hoffmann ordnete gegenüber den Hamburger Medienvertretern das Geschehen der letzten Tage ein und gab einen Ausblick auf die kommenden Wochen, das letzte Saisondrittel der 2. Liga und die zu treffenden Maßnahmen. Im Detail sprach Bernd Hoffmann über…

… die Niederlage in Aue: Die erwartete und erhoffte Reaktion nach der Derby-Niederlage ist ausgeblieben, da gibt es nichts schönzureden. Diese Situation müssen wir jetzt annehmen, die richtigen Schlüsse daraus ziehen und entsprechend handeln. Denn das ist unsere Krise und damit auch unsere Aufgabe, aus dieser wieder herauszukommen. Ich bin froh, dass wir mit Dieter Hecking einen sehr erfahrenen Trainer und mit Jonas Boldt einen ebenfalls erfahrenen Vorstand in unserer sportlichen Führung haben. Sie werden die richtigen Worte und Maßnahmen finden.

… die aktuelle Situation: Ich finde es wichtig, alles richtig einzuordnen. Wir haben zwei grottenschlechte Spiele abgeliefert, aber noch vor acht Tagen hatten wir die Situation, dass wir super ins neue Jahr gestartet waren und aus den ersten vier Spielen zehn Punkte geholt haben. Deshalb dürfen wir nicht den Fehler machen, plötzlich alles als schlecht zu erachten, was vor acht Tagen noch auf dem richtigen Weg war. In unserer Mannschaft steckt so viel, das hat sie auch schon so häufig gezeigt in dieser Saison. Das ist ja nicht alles komplett verschüttet, sondern lässt sich wieder freigraben. Da müssen wir schnell wieder hinkommen, denn wir befinden uns an einer Weichenstellung dieser Saison.

… den Druck in der derzeitigen Situation: Es sind noch zehn Spiele, sechs davon zu Hause und wir sind Tabellendritter in absoluter Schlagdistanz zu den direkten Aufstiegsplätzen. Wir haben alles selbst in der Hand. Wir müssen jetzt nur alle gemeinsam anpacken, jeder in seinem Bereich, damit wir schnell auf unseren Weg zurückkommen, von dem wir in den letzten beiden Spielen erheblich abgekommen sind. Dabei spielte sicherlich auch Druck eine Rolle, aber den müssen wir kanalisieren und damit klarkommen, das ist Teil unserer Aufgabe. Denn gerade in Hamburg und beim HSV gehört dieser Druck dazu, das war zu erwarten, da der Anspruch an den HSV die Rückkehr in die Bundesliga ist. Da gehört dieser Club auch hin. Und auf dem Weg sind wir und den werden wir weitergehen.

… die Lage im Aufstiegskampf: Uns war allen klar, dass das Aufstiegsrennen ein Marathon wird – über 34 oder vielleicht sogar 36 Spiele. Aktuell hatten wir ein paar Rückschläge, die auf einem solch langen Weg nicht ausbleiben, und stecken in einer Krise. Das kann passieren und war für uns auch vor der Saison nicht ausgeschlossen. Gerade wenn es ins letzte Drittel der Saison geht, kann immer ein bisschen Nervosität aufkommen. Aber wir haben einen klasse Trainer, überragende Fans und eine gute Mannschaft. Deshalb schenken wir ja jetzt nach zwei schlechten Spielen nicht die Saison ab, sondern bleiben ganz eng beieinander und bündeln alle Kräfte, um wieder bessere Leistungen und Ergebnisse zu liefern und unseren kontinuierlichen und insgesamt guten Weg fortzusetzen.

… die Rolle der Fans: Die Reaktion der Fans nach dem Derby war angemessen, hat den einen oder anderen Spieler aber trotzdem sehr getroffen. Dass es die Mannschaft in Aue spielerisch nicht gut genug gemacht hat, hat damit aber nichts zu tun. Und auch dort waren die Emotionen einiger Anhänger nachvollziehbar, wobei der Großteil meiner Meinung nach sehr wohl sieht, dass wir uns abgesehen von den letzten beiden Spielen insgesamt auf einem guten Weg befinden. Dieses Miteinander ist eines der größten Pfunde, die der HSV besitzt. Die Fans unterstützen die Mannschaft seit Jahren und auch in dieser Saison in einer überragenden Art und Weise – und diesen Zusammenhalt zwischen Fans, Club und Mannschaft wieder zu 100 Prozent hinzubekommen, das ist jetzt die Aufgabe. Es bringt nichts, in der derzeitigen Situation auf die Mannschaft oder einzelne Spieler einzuschlagen, denn wir können den Weg bis an unser Ziel nur gemeinsam erfolgreich gehen.

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