
HSV-Frauen
09.01.26
Lea Paulick: „Absolute Priorität hat der Erfolg der Mannschaft“
Im Rahmen einer Medienrunde sprach Neuzugang Lea Paulick über ihren Wechsel zum HSV, den Konkurrenzkampf um den Platz im Tor und das klare Ziel Klassenerhalt.
Vor winterlicher Kulisse haben die HSV-Frauen ihre erste volle Trainingswoche im neuen Jahr absolviert. Statt wie gewohnt in Norderstedt wurde am HSV-Campus im Volkspark trainiert, wo trotz niedriger Temperaturen mit hoher Intensität gearbeitet wurde. Zwischen den Pfosten war dabei mit Lea Paulick ein neues Gesicht zu sehen. Die 26-Jährige, die in der vergangenen Woche als erster Neuzugang des Winters vorgestellt wurde, stellte sich erstmals den Medien und sprach über …

… ihre Entscheidung für den HSV: Ich verfolge die Geschichte der HSV-Frauen schon länger. Mittlerweile hat jeder in Fußball-Deutschland mitbekommen, dass hier etwas passiert – das hat natürlich auch mich nicht kaltgelassen. Die Geschichte ist emotional, und auch die Menschen in der Stadt haben sie angenommen: Sie kommen nicht nur zu den Highlight-Spielen, sondern unterstützen das Team zahlreich im Ligaalltag – im Volksparkstadion und sogar auswärts. Das ist ein großes Ausrufezeichen und hat mich tief beeindruckt. Ich bin zu 100 Prozent überzeugt von diesem Weg und davon, was hier in Zukunft noch entstehen wird. Ich bin stolz, nun ein Teil davon zu sein und möchte meinen Beitrag leisten.
… das Saisonziel Klassenerhalt: Die absolute Priorität hat der Erfolg der Mannschaft, das steht über allem. Unser klares Ziel ist der Klassenerhalt. Es geht nicht um die persönlichen Befindlichkeiten von mir oder einer anderen Spielerin. Alle wissen, dass sich jeder dem Verein, dem Team und dem Erfolg unterzuordnen hat, denn wir können es nur gemeinsam schaffen. Der Kampf um den Klassenerhalt ist eine große Aufgabe, aber ich bin überzeugt, dass wir gut vorbereitet sind und dass die Mädels aus der Hinrunde viele Lehren gezogen und auch Lehrgeld bezahlt haben. Das gehört als Aufsteigerin und mit einem so jungen Team einfach dazu. Ich habe ein richtig gutes Gefühl: Der Spirit und die Einstellung stimmen und ich freue mich auf die Herausforderung.
… das Duell auf der Torhüterinnen-Position: Alle, die hier sind, haben die Ambition zu spielen. Genau so kann man die Trainingsqualität hochhalten und sich gegenseitig pushen. Letztlich entscheiden weder ich noch eine andere Spielerin, wer in der Startelf steht. Unsere Aufgabe ist es, uns anzubieten und dem Trainerteam die Entscheidung so schwer wie möglich zu machen. Natürlich werde ich alles geben und mich bestmöglich präsentieren, denn ich möchte zwischen den Pfosten stehen, genau wie jede andere Torhüterin auch.
… das Auftaktspiel gegen die SGS Essen: Das Spiel ist sehr wichtig, da Essen unser direkter Konkurrent ist – da müssen wir nicht drum herumreden. Unser Vorteil ist, dass das Spiel im Volksparkstadion stattfindet und wir von unseren Fans gepusht werden. Trotzdem sollten wir das Spiel nicht zu hochhängen. Es gibt noch viele wichtige Partien in der Rückrunde. Es gilt, einen guten Mix aus Anspannung, Druck und Leichtigkeit zu finden.
Tickets für das Spiel gegen die SGS Essen gibt es hier.
