
Saison
26.01.26
Vorfreude pur aufs Topspiel: Personalupdate vor dem Nord-Süd-Klassiker
Der Hamburger SV ist am Montag (26. Januar) in die Vorbereitung auf das Bundesliga-Topspiel gegen den FC Bayern München eingestiegen. Mit dabei waren 26 Spieler.
Tradition pur am 20. Bundesliga-Spieltag: Der Nord-Süd-Klassiker zwischen dem Hamburger SV und dem FC Bayern München kehrt nach mehr als acht Jahren ins Volksparkstadion zurück. Vor dem Bundesliga-Topspiel am Sonnabend (31. Januar, Anstoß: 18.30 Uhr) sind die Vorzeichen klar, treffen doch die auf Platz 14 liegenden Rothosen auf den Tabellenführer, der 50 von 57 möglichen Punkten holte.
„Die Vorfreunde, sich gegen die Bayern messen zu können, ist unfassbar hoch“, sagte HSV-Cheftrainer Merlin Polzin in einer Medienrunde. „Bayern ist die mit Abstand beste Mannschaft in Deutschland. In acht von zehn Fällen dürfte es gegen sie wahrscheinlich so laufen wie im Hinspiel. Wir wollen uns darauf vorbereiten, dass neunte oder zehnte Spiel zu sein. Wir wollen alles aus uns rausholen und ob das am Ende reicht, werden wir am Sonnabend sehen“, betonte der gebürtige Hamburger.
Die 0:5-Niederlage des HSV in München am 3. Spieltag hätte gezeigt, „wie kompromisslos die Bayern sein können, wenn du auch nur kleine Momente gegen sie zulässt“, sagte Polzin. Auf der anderen Seite hätte jedes Team seine Schwachstellen, so auch die Bayern, wenn auch vermeintlich weniger als der HSV oder die anderen Mannschaften. „Wir wollen versuchen, den Weg in die Nische zu finden“, gab der 35-Jährige die Marschroute für das bevorstehende Spiel vor.

Trio angeschlagen
Drei Tage nach dem 0:0 im Hamburger Stadtderby beim FC St. Pauli ist der HSV am heutigen Montag (26. Januar) in die Vorbereitung auf das Topspiel gegen den FC Bayern München eingestiegen. Bei der rund einstündigen Trainingseinheit im Schatten des Volksparkstadions waren insgesamt 26 Spieler mit von der Partie, davon vier Torhüter. Abseits der Teamkollegen arbeitete Kapitän Yussuf Poulsen individuell mit Reha-Trainer Sebastian Capel weiter am Comeback nach seiner Sprunggelenksverletzung. Robert Glatzel (krank), Damion Downs (Wade) und Fabio Balde (Oberschenkel) verpassten die Einheit am Montag angeschlagen.
Keine OP bei Rössing-Lelesiit, Hefti freigestellt
Bekanntlich länger aussetzen muss Alexander Rössing-Lelesiit mit einem Syndesmoseriss im Sprunggelenk, den er am vergangenen Spieltag erlitten hatte. Nach weiteren Untersuchungen am Montag wird auf eine Operation beim 19-jährigen Norweger verzichtet. Stattdessen wird er auf seinem mehrmonatigen Weg zurück auf den Platz konservativ behandelt. Silvan Hefti befindet sich nicht mehr im Training, weil er für Gespräche bezüglich seiner Zukunft freigestellt ist.
Auf dem Trainingsplatz lag der Fokus bei der Polzin-Elf auf einer Spielform und den taktischen Inhalten. Vier weitere Trainingseinheiten stehen auf dem Programm, bis das Bundesliga-Topspiel am Sonnabend angepfiffen wird und es wieder heißt: Nord-Süd-Klassiker im Volksparkstadion.
