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Pressekonferenz

29.01.21

"Der SC Paderborn hat eine spezielle Art"

Am Sonnabend empfängt der HSV zum ersten Heimspiel der Rückrunde den SC Paderborn. Daniel Thioune freut sich ganz besonders auf dieses Spiel, wie er in der Pressekonferenz verriet.

Zum Abschluss der englischen Woche tritt der HSV am Sonnabend im Volksparkstadion gegen den SC Paderborn an (ab 12.45 live im HSVnetradio) und hat damit eine Mannschaft zu Gast, auf die sich HSV-Coach Daniel Thioune freut. "Es dürfte intensiv werden", sagte er am Freitag auf der digitalen Pressekonferenz - und konnte sich ein kleines Grinsen nicht verkneifen, weil er in diesem Moment wahrscheinlich an das Hinspiel dachte, in dem es wild hin- und herging und das der HSV am Ende mit 4:3 gewann. Was der Trainer vom Rückspiel erwartet, darüber sprach er auf der Pressekonferenz. Daniel Thioune über...

... die personelle Lage: Wir haben die bekannten drei Ausfälle: Klaus Gjasula und Josha Vagnoman fehlen verletzt, Rick van Drongelen ist zwar mehr und mehr ins Mannschaftstraining eingebunden, wird aber noch einige Wochen brauchen. Sonny Kittel und Jan Gyamerah haben wir gestern etwas rausgenommen, hierbei handelte es sich aber lediglich um eine Belastungssteuerung, beide werden gegen Paderborn im Kader sein. Grundsätzlich muss man sagen, dass alle Spieler trotz der zuletzt intensiven Wochen und jetzt speziell zum Ende dieser englischen Woche absolut fit sind und von Beginn an spielen könnten. Hierfür gebührt der medizinischen Abteilung ein großes Lob.

"Paderborn kann jeder Mannschaft wehtun, das hat man zuletzt auch im DFB-Pokal gesehen"

... den Gegner: Der SC Paderborn hat mit Steffen Baumgart einen Trainer und dazu eine Mannschaft, der ich seit Jahren sehr gern zuschaue. Paderborn hat eine ganz spezielle Art zu spielen - und diese führen sie mit einer großen Überzeugung aus, unabhängig vom Gegner. Hohes Anlaufen und Verteidigen zeichnen sie aus, denn so kommen sie in ihre sehr gefährlichen Umschaltmomente. Es gibt keine Mannschaft in der Liga, die in diesem Bereich gefährlicher und erfolgreicher ist. Zudem haben sie mit dem Duo Hünemeier/Schonlau einen sehr kompakten Abwehrblock. Insgesamt kann Paderborn jeder Mannschaft wehtun, das hat man zuletzt auch im DFB-Pokal gesehen. Ich freue mich sehr auf dieses Spiel, es dürfte intensiv werden.

... das eigene Spiel: Wir müssen versuchen, das frühe Pressing des Gegners zu brechen, denn dann kommen wir in die Räume, in denen wir jedem Gegner wehtun können, da wir in der Offensive immer gefährlich sind. Und bei Ballverlusten gilt es, schnell ins Gegenpressing zu kommen, so wie es zuletzt einige Male gelungen ist. Grundsätzlich müssen wir im Spiel gegen den Ball eklig sein und defensiv wieder das Bollwerk bilden, das uns in den letzten Spielen oft stark gemacht hat. (Nur sieben Gegentore in den letzten neun Spielen, Anm.d.Red.) Verteidigen kann nämlich auch Spaß machen, wenn alle mitarbeiten. Das haben wir zuletzt oft gezeigt und damit eine gute Grundlage für unser Spiel gelegt.

 

Die komplette Pressekonferenz seht ihr hier im Video oder bei HSVtv.