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Pressekonferenz

11.02.21

"Wir haben unglaublich Bock auf diese Begegnungen"

In der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth am Sonnabend (ab 12.30 Uhr live im HSVnetradio) sprach HSV-Trainer Daniel Thioune unter anderem über den Ausfall von Jeremy Dudziak, Duelle mit den Mitfavoriten und seine Erwartungen an die Partie.

Tabellenerster gegen Tabellenvierter, stärkste gegen zweitstärkte Offensive der Liga, bestes Heimteam gegen zweitbeste Auswärtsmannschaft - das kommende Punktspiel zwischen dem Hamburger SV und der SpVgg Greuther Fürth am Sonnabend (13. Februar, ab 12.30 Uhr live im HSVnetradio) hat die Bezeichnung Spitzenspiel definitiv verdient. Dementsprechend voller Vorfreude blickte HSV-Trainer Daniel Thioune im Rahmen der heutigen digitalen Pressekonferenz auf das Duell mit den Franken: "Wir freuen uns, dass wir eine Mannschaft zu Gast haben, die sehr viel Fußball spielen möchte. Das wollen wir auch."

Im Detail sprach der 46-Jährige in der Frage-und-Antwort-Runde über …

… die Personalsituation: Jeremy Dudziak wird leider mit einer Zerrung ausfallen. Er konnte die Belastung nicht auf 100 Prozent hochfahren. Das Gleiche gilt für Bobby Wood, der weiterhin anhaltende Knieprobleme hat. Wir brauchen beide Spieler noch in den nächsten Wochen, so dass wir kein Risiko eingehen wollen. Toni Leistner fällt weiterhin mit der Muskelverletzung aus. Klaus Gjasula macht Fortschritte, wird aber nicht am Wochenende zurückkehren. Josha Vagnoman steht erwartungsgemäß dort, wo er gerade ist. Es sind also einige Rückkehrer in Sicht, aber noch nicht für diesen Spieltag.   

"Wir wollen kontrolliert in der Offensive und aggressiv in der Verteidigung agieren"

… den kommenden Gegner: Fürth hat eine sehr, sehr junge und spannende Mannschaft. Die sportliche Leitung mit Rachid Azzouzi als ihr Kopf hat einen richtig guten Job bei der Zusammenstellung des Teams gemacht. Die Fürther spielen einen guten Ball: gerade die Aktivität mit dem Ball, die vielen Positionswechsel, sie lassen das Spielgerät gut laufen. Die Erfahrung durften wir auch im Hinspiel machen, als viel Ball- und Spielkontrolle bei der Spielvereinigung lagen. Sie haben nach unserem Spiel ordentlich Punkte eingesammelt und sind auch im Pokal ein paar Runden weitergekommen, ehe sie in Bremen gescheitert sind. Die Mannschaft wählt den spieleirschen Ansatz, schießt viele Tore und arbeitet sich viele Chancen heraus. Die Fürther stehen nicht überraschenderweise sehr weit oben. Wir freuen uns, eine Mannschaft zu Gast zu haben, die sehr viel Fußball spielen möchte. Genau das wollen wir am Wochenende auch.

... die bevorstehenden Duelle mit den Mitfavoriten: Ich sehe das große Ganze: Wir müssen gegen alle Mannschaften die höchste Konzentration auf den Platz bringen. Es liegt immer an uns, die 100 Prozent zu bringen. Die Spiele werden weniger, die Herausforderungen bleiben. Wir spielen noch gegen alle Mitfavoriten, sie spielen noch gegeneinander. Am Ende müssen alle Teams kratzen und beißen. Es sind schöne Aufgaben, die vor uns liegen. Wir haben unglaublich Bock auf diese Begegnungen, weil es nicht ums Verwalten, sondern ums Gewinnen geht. Wichtig ist aber auch, sich vor Augen zu führen, dass sowohl Meisterschaft als auch Abstiegskampf nicht an einem Spieltag entschieden werden. Erstmal geht unser Blick also Richtung Fürth.

… die Auswirkungen der Verletzung von Jeremy Dudziak: Der Ausfall bedeutet, dass ich die Aufstellung mal wieder ändern muss. Mit Jeremy war ich in den letzten Wochen mehr als einverstanden. Er hat viel Qualität auf den Platz gebracht, deshalb wiegt sein Ausfall sehr schwer für uns. Wir brauchen eine gewisse Stabilität gegen Fürth und wollen zugleich erfrischend und dynamisch nach vorn spielen. Dazu bieten sich ein paar Spieler im Kader an. Aaron Hunt hat gezeigt, dass wir uns auf ihn verlassen können. Zudem haben wir mit Onana, Wintzheimer und Narey weitere Alternativen, können auch Kittel ins Zentrum ziehen. Ich habe mich da noch nicht festgelegt. 

... das zu erwartende Spiel: Mit ihren 41 geschossenen Toren ist Fürth immer in der Lage, einen Treffer zu erzielen. Wir haben noch mehr Tore auf dem Konto, können das also auch. Vieles deutet natürlich daraufhin, dass so ein Spiel mit vielen Toren behaftet ist. Das muss aber nicht unbedingt sein. Wir wollen kontrolliert in der Offensive und aggressiv in der Verteidigung agieren. Ich habe gute Erinnerungen ans Hinspiel, als meine Mannschaft - über weite Strecke in Unterzahl - gezeigt hat, dass sie mit allem, was sie hat, bereit ist, etwas zu verteidigen.  

 

Die komplette Pressekonferenz seht ihr hier im Video oder bei HSVtv.