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Pressekonferenz

19.12.19

"Wir brauchen nochmal hohes Spieltempo und Begeisterung"

In der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel beim SV Darmstadt 98 sprach Cheftrainer Dieter Hecking unter anderem über den Ausfall von Kapitän Aaron Hunt, die Herangehensweise an das letzte Spiel des Jahres 2019 und die besondere Frische seiner Mannschaft.

Mit dem nötigen Respekt vor dem Gegner das Jahr 2019 erfolgreich abschließen und damit die Ausgangsposition für die verbleibenden 16 Ligaspiele im Jahr 2020 verbessern. So in etwa könnte man die Marschroute von Dieter Hecking zusammenfassen, die der 55-Jährige in der heutigen Pressekonferenz artikulierte. Der erfahrene Fußball-Lehrer präsentierte sich den Medienvertretern gewohnt sachlich und analytisch, ohne dabei die Schärfe und Entschlossenheit vermissen zu lassen, die er für das Gastspiel beim SV Darmstadt 98 (21. Dezember, ab 12.45 Uhr im HSVnetradio) auf seine Schützlinge übertragen will. Diese wird auch vonnöten sein, um den kampfstarken Gegner zu bezwingen, der nicht nur beim Hinspiel in Hamburg am 1. Spieltag der laufenden Saison (1:1) seine Qualitäten unter Beweis stellte. Umso ärgerlicher, dass mit Aaron Hunt der etatmäßige HSV-Kapitän beim letzten Spiel vor den Weihnachtstagen ausfallen wird. Warum der "Skipper" ersetzt werden muss und welche Tugenden benötigt werden, um in Hessen die Punkte 31 bis 33 einzufahren, erklärte Hecking in der Pressekonferenz und sprach dabei im Detail über ...

... die personelle Situation: Aaron Hunt hat sich eine kleine Bänderverletzung am Fuß zugezogen und wird für das Spiel in Darmstadt ausfallen. Es ist nichts Großes, sondern der Riss eines kleinen Bandes. Zudem fehlen weiterhin die Langzeitverletzten Jan Gyamerah und Josha Vagnoman. Sie werden beide frühestens im März wieder zur Verfügung stehen. Das war nochmal die klare Aussage von der medizinischen Abteilung.

... den kommenden Gegner: Bei Darmstadt 98 hat sich im Vergleich zum Hinspiel gar nicht viel verändert. Sie agieren im 4-2-3-1 oder 4-4-2 gegen den Ball und verstehen es nach wie vor, taktisch die Räume zuzustellen und aufs Umschaltspiel sowie lange Bälle auf Dursun zu setzen. Diese Spielweise haben sie total verinnerlicht, was man nicht zuletzt im Spiel gegen Stuttgart gesehen hat. Da waren sie in der ersten Halbzeit für mich auch die bessere Mannschaft, ehe Stuttgart im zweiten Durchgang mehr Spielanteile bekommen hat. 

... seine Erwartungen an das Spiel: Es wird wieder an uns liegen. Wir haben in Sandhausen angedeutet, was möglich ist. Da war wieder Spielfreude zu sehen. Natürlich müssen wir es noch besser zu Ende spielen, um zu noch besseren Tormöglichkeiten zu gelangen. Diese Möglichkeiten wird es auch am Samstag geben. Dafür brauchen wir nochmal unser hohes Spieltempo und die Begeisterung, uns mit einem Dreier auf dem Aufstiegsplatz in die Winterpause zu verabschieden. Das ist unser Ziel. 

... die Frische der eigenen Mannschaft: Im Training wirken die Jungs nach wie vor sehr, sehr spritzig. Das haben die Werte der jüngsten Leistungsdiagonistik vor zwei Wochen nochmal bestätigt. Generell sind die läuferischen und athletischen Werte unserer Mannschaft top und ganz klar spitzenplatzmäßig. Bei den Jungs liegt diesbezüglich auch eine hohe Eigenmotivation vor, so dass ich mir diesbezüglich auch im Hinblick auf die bevorstehende Pause gar keine Sorgen mache.  

... die bisherige Saison: Wir haben drei Niederlagen kassiert und zwei richtig schlechte Spiele gemacht - das Spiel in Osnabrück und die erste Halbzeit gegen St. Pauli. Ansonsten waren wir immer spielbestimmend, aber müssen es noch besser zu Ende spielen und noch zielstrebiger werden. Das wird die Aufgabe für die Rückrunde sein. Wenn man vor der Saison gesagt hätte, dass wir nach 17 Spielen mit 30 Punkten Tabellenzweiter sind, dann hätten wir das so genommen. Wir waren von den ersten elf Spielen alle begeistert und hätten uns gewünscht, dass es so weitergeht. Das ist nicht der Fall gewesen, was wir kritisch hinterfragen. Diese Phase haben wir aber gut überstanden. Niemand ist davongezogen oder hat uns überholt, sondern wir haben den 2. Platz behauptet und dürfen von uns überzeugt sein. Jetzt geht´s am Samstag für mich so langsam los. Jetzt beginnt die entscheidende Phase. Bislang war es Vorgeplänkel und es ging darum, sich in eine gute Position zu bringen. Jetzt geht es darum, aus dieser starken Position heraus, es noch besser zu machen und damit müssen wir in Darmstadt anfangen.  

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