
30.07.2017
Rothosen auf Rafting-Tour
Für die HSV-Profis ging es am Sonntag zu einem besonderen Event auf die Ötztaler Ache. Die AREA 47 war Ausgangspunkt einer abenteuerlichen Wildwasserfahrt.
Das Ötztal mal aus einer ganz anderen Sicht: Am Sonntagnachmittag (30. Juli) stand für die HSV-Profis anstatt einer Einheit auf dem Platz ein besonderes Teamevent an. Bälle und Fußballschuhe wurden gegen Helme und Paddel getauscht. Das Trainerteam bat zur Rafting-Tour zur
AREA 47
. In Sechs-Mann-Booten ging es mit den erfahrenen Guides des Eventparks zum Wildwasserspaß auf die Ötztaler Ache. Für viele eine unvergessliche Erfahrung im prickelnden Nass. „Ich habe so etwas noch nie zuvor gemacht. Ich habe schon ein wenig Respekt“, sagte Gideon Jung kurz vor dem Ablegen, als er sich den gestellten Neoprenanzug anzog und den Helm aufsetzte. Das mulmige Gefühl bei einigen wich aber schnell dem Spaß. Das Adrenalin schnellte hoch und spätestens nach den ersten richtigen Stromschnellen wurde auch aus der letzten wasserscheuen Landratte ein echter Wildwasser-Liebhaber.

Am Ende der ereignisreichen Wildwasserfahrt ließen es sich die Spieler nicht nehmen, noch mal ein Bad im Fluss zu nehmen.
Schwierigkeitsgrad 4+
Eineinhalb Stunden ging es insgesamt durch die Wellen und Stromschnellen. Als Schwierigkeitsgrad 4+ ist die gut 15 Kilometer lange Strecke ausgewiesen, die in den vergangenen Jahren auch schon Austragungsort der Europameisterschaften war. Nach gut eineinhalb Stunden und unzähligen Paddelschlägen war die Action auf dem Fluss dann leider schon wieder zu Ende. Kurz vor dem Anlegeplatz ließen es sich die meisten Spieler nicht nehmen, sich noch einmal von außen ans Boot zu hängen und das kalte Gebirgswasser hautnah zu erleben. Mit den Shuttle-Bussen und jeder Menge aufregender Erlebnisse im Gepäck ging es im Anschluss zurück zur
AREA 47
und von da mit dem Teambus zum Hotel, wo das Essen am Abend doppelt gut schmeckte.
Rafting

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