
Spieltags-Fakten
08.01.26
#SCFHSV: Der Faktencheck zum ersten Spiel im Jahr 2026
Generationenduell, Zweikampfstärke und Ecken: Die Fakten zum 16. Bundesliga-Spieltag und der Partie zwischen dem Sport-Club Freiburg und dem Hamburger SV.
#1 Gute Erinnerungen ans letzte Bundesliga-Duell
Hat es die Begegnung in den vergangenen Jahren zweimal im DFB-Pokal gegeben, treffen die beiden Vereine nun in der Bundesliga wieder aufeinander. War der Sport-Club 2024 in der 2. Runde (1:2) und 2022 im Halbfinale (1:3) die Endstation für den HSV, sind die Erinnerungen an das bis dato letzte Bundesliga-Duell im April 2018 deutlich besser aus Sicht der Rothosen. So gewann der HSV dank eines Treffers von Lewis Holtby (54.) mit 1:0 im Volksparkstadion. Damals mit dabei war auch Bakery Jatta, der in der Schlussphase für Tatsuya Ito eingewechselt wurde. Aufseiten der Freiburger wirkten Lukas Kübler, Christian Günter, Nicolas Höfler und Lucas Höler mit, die heute noch zum Kader zählen. Kapitän war Julian Schuster, seines Zeichens aktueller Cheftrainer des Sport-Club.
#2 Generationenduell
Die Partie ist eine Art Generationenduell. Mit einem Durchschnittsalter von 27,5 Jahren hat der SC Freiburg den ältesten Kader der Bundesliga, während der HSV (25,6 Jahre) eher zu den jüngeren Teams zählt. So ist der 35-jährige Nicolas Höfler fast doppelt so alt wie die Hamburger Youngster Luka Vuskovic und Alexander Rössing-Lelesiit (beide 18).
#3 Zweikampfstärke auf beiden Seiten
Die Spieler dürften sich auf knackige Duelle im Kampf um den Ball einstellen. Zwar bestreiten beide Teams generell eher weniger Zweikämpfe, aber in einem solchen Fall gehen der HSV wie auch der Sport-Club überwiegend als Gewinner heraus. Während die Freiburger 50,8 Prozent der körperlichen Duelle für sich entscheiden (ligaweit Rang 6), sind es bei den Rothosen sogar 52,6 (Platz 3). Vor allem Vuskovic verkörpert diese Stärke wie kein anderer: Seine Quoten für gewonnene Zweikämpfe am Boden (70,4 Prozent) und in der Luft (81,3 Prozent) sind die höchsten der Liga.
#4 Ecken im Fokus
Eckbälle könnten ein zentrales Thema im Spiel werden. So ist der Sport-Club das torgefährlichste Team der Liga, wenn es um den ruhenden Ball von der Seite geht. Die Freiburger erzielten sechs ihrer 25 Treffer auf diese Weise. Aber: Der HSV weiß damit umzugehen und kassierte bislang kein Gegentor im Anschluss an eine Ecke. Vorne warten die Hamburger noch auf einen Treffer dieser Art.
#5 Achtung bei den Jokern
Gewappnet sein müssen die Hamburger auf die Einwechselspieler des SC Freiburg. So stehen sieben Tore von Jokern auf der Habenseite der Breisgauer, was einzig der FC Bayern München (9 Treffer) überbietet. Der HSV kommt auf vier Treffer und belegt damit im ligaweiten Vergleich den neunten Platz.
#6 Grifo vor Meilenstein
Vincenzo Grifo ist seit dem vergangenen Spieltag Freiburgs erfolgreichster Torschütze in der Bundesliga. So erzielte der 32-Jährige beim 4:3 in Wolfsburg seinen 70. Treffer und überholte Nils Petersen. Nun jagt er den nächsten Meilenstein: 100 Siege mit dem Sport-Club in der höchsten deutschen Spielklasse. Diese Marke knackten vor Grifo die Teamkollegen Günter (126) und Höfler (104), während der Deutsch-Italiener bei 99 Siegen steht.
#7 Konter als Prunkstück
Der HSV erzielte fünf von 16 Toren per Konter. Nach Gegenangriffen traf nur der FC Bayern häufiger (7x). Ganz anders sieht es beim SC Freiburg aus, der lediglich einmal nach einer Umschaltsituation jubelte. Das ist die schwächste Ausbeute gemeinsam mit dem 1. FSV Mainz 05, VfB Stuttgart und FC St. Pauli.
