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Stimmen zum Spiel

12.12.20

"Sieg für den Kopf, das Herz und das Gefühl"

Mit 2:1 hat der HSV bei Darmstadt 98 gewonnen und damit die Serie siegloser Spiele gebrochen. Ein Erfolg, der in jeglicher Hinsicht guttat. Die Stimmen zum Spiel.

Die Jubelschreie beim Abpfiff waren so laut, dass man sie im Stadion selbst, in den Katakomben und auch daheim vor den TV-Geräten mehr als deutlich hören konnte. Die Erleichterung war groß nach dem 2:1-Auswärtssieg bei Darmstadt 98, den Simon Terodde in der 87. Minute mit seinem zweiten Treffer des Tages herausgeschossen hatte. Damit hatte er die Rothosen für eine kämpferisch sehr gute Leistung belohnt, durch die die Serie von sieglosen Spielen nun endlich beendet wurde. Entsprechend groß fielen die Freude und auch die Erleichterung nach fünf Partien ohne Dreier aus, wie man allen Hamburgern nach diesem späten, aber insgesamt verdienten Sieg anmerken konnte. Die Stimmen zum Spiel.

Simon Terodde: Heute sind einige Knoten geplatzt. Es war wichtig für uns, nach fünf sieglosen Spielen endlich wieder zu gewinnen. In der ersten Halbzeit hatten wir zwar viel den Ball, die Durchschlagskraft hat aber gefehlt. Im zweiten Durchgang haben wir Darmstadt immer weiter hintenreingedrängt und uns durch den Elfmetertreffer dann belohnt. Nach dem Ausgleich in Überzahl haben wir den Kopf nicht hängen lassen, sondern weiter versucht, nach vorn zu spielen. Am Ende haben wir dann noch eine Chance bekommen und den Erlösungstreffer erzielt. Nachdem ich letzte Woche einige Chancen nicht gemacht habe, bin ich froh, dass das Glück heute wieder auf meiner Seite war und ich dem Team mit den zwei Toren helfen konnte.

Manuel Wintzheimer: Das war heute ein hartes Stück Arbeit. In der ersten Hälfte haben wir nicht so gut unsere Positionen besetzt. Nach dem Seitenwechsel haben wir das besser gemacht und dann auch besser Fußball gespielt. Wir haben zusammen gut Gas gegeben und am Schluss noch das 2:1 gemacht. Wir sind glücklich, dass wir die Negativserie stoppen konnten und jetzt mit drei Punkten nach Hause fahren. Ab morgen legen wir den kompletten Fokus dann auf die Partie gegen Sandhausen.

Daniel Thioune: Dieser Sieg war für uns sehr wichtig. Nicht nur für die Tabelle, sondern für den Kopf, das Herz und das Gefühl. Für uns war es ein Gefühl der Erleichterung, kurz vor Schluss den Siegtreffer zu erzielen und uns zu belohnen. Entscheidend war, den Ausgleich abzuschütteln, eine Reaktion zu zeigen und zurückzukommen, das war sehr gut und wichtig. Denn wir sind heute auf eine spielstarke Mannschaft getroffen, die enorm heimstark ist. Wir haben es trotzdem geschafft, uns viel Ballbesitz und auch Torabschlüsse zu erarbeiten und haben uns am Ende einfach mehr belohnt als letzte Woche gegen Hannover, als wir ebenfalls viele Chancen hatten, diese aber nicht nutzen konnten. Heute haben wir es auch mit den neuen Kräften nach dem Ausgleich erzwungen und hatten damit das glücklichere Ende auf unserer Seite, was aber auch absolut verdient war.