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Gegnercheck

14.05.20

SpVgg Greuther Fürth: Spitzenteam unterm Radar

Am Sonntag tritt der HSV bei der SpVgg Greuther Fürth an. Das „Kleeblatt“ spielt eine überdurchschnittliche Saison, wie der HSV.de-Gegnercheck zeigt.

Am 13. März 2020 sollte der HSV im Rahmen des 26. Spieltags der 2. Bundesliga bei der SpVgg Greuther Fürth antreten. Hätte die voranschreitende Corona-Pandemie nicht für eine kurzfristige Spielabsage gesorgt, wäre im Sportpark Ronhof ein Spitzenspiel der Verfolger vonstattengegangen. Der Tabellenfünfte hätte den Tabellendritten empfangen. Seitdem hat sich viel getan. Eines aber blieb unverändert: die Tabellen-Konstellation. Nach rund achtwöchiger Corona-Pause wird der HSV nun also den Spielbetrieb wiederaufnehmen – und das bei einem direkten Verfolger, der im bisherigen Saisonverlauf zu den positiven Überraschungen der Spielklasse zählt. Das „Kleeblatt“ hat nach 25 absolvierten Ligaspielen bereits 36 Zähler auf dem Konto und bewegt sich damit fernab vom Abstiegskampf (elf Punkte Vorsprung auf Relegationsrang 16). Die Lücke zu den besserplatzierten Teams ist zwar recht deutlich, aber nicht uneinholbar: Auf den Viertplatzierten Heidenheim fehlen fünf Punkte, bis zum HSV sind es deren acht.

Dementsprechend herrscht - in Bezug auf das bisherige Abschneiden - Zufriedenheit im grün-weißen Lager, schließlich musste die Spielvereinigung in der vergangenen Saison lange um den Klassenverbleib kämpfen und landete im Endklassement auf Platz 13. In dieser Serie wirkt das Team von Cheftrainer Stefan Leitl allerdings sehr stabil und kann sowohl bei den geschossenen (37, Rang 6 im Ligavergleich) als auch bei den kassierten Treffern (33, Platz 7) überdurchschnittliche Werte aufweisen. Der 42-jährige Leitl bekleidet das Amt seit Februar 2019 und hat seinem Team einen spielerischen Ansatz auferlegt, der dem Naturell des ehemaligen Spielmachers (191 Zweitliga-Spiele) entspricht: aktiv, offensiv und dominant.

Diese Tugenden zeigten die Franken auch im Oktober 2019, als sie das Hinspiel in Hamburg lange offen gestalteten und erst in der 85. Minute das vorentscheidende 0:2 durch Sonny Kittel kassierten. Damals stand auch Branimir Hrgota 61 Minuten auf dem Platz. Der ehemalige schwedische Nationalspieler (bisher drei Einsätze) kam im vergangenen Sommer von Eintracht Frankfurt zum „Kleeblatt“ und erwies sich als Volltreffer. Mit 13 direkten Torbeteiligungen (neun Tore, vier Vorlagen) steht der variabel einsetzbare Linksfuß auf dem Spitzenplatz in der internen Scorerliste. Dem 27-Jährigen muss also besondere Beachtung geschenkt werden. Sich nur auf Hrgota zu fixieren wäre aber zu kurz gedacht, da sich die gesamte Fürther Mannschaft den guten Tabellenplatz durch konstant starke Leistungen verdient hat und ein dementsprechend harter Prüfstein wird. An diesem Fakt hat sich auch in der rund achtwöchigen Corona-Pause nichts geändert.

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