
Saison
01.01.26
Start ins Jahr 2026: So legt der HSV wieder los
Nach einer zwölftägigen Winterpause kehren die Rothosen am Freitagnachmittag (2. Januar) auf den Trainingsplatz zurück. Die erste Einheit des Jahres sowie die Trainingseinheiten am Wochenende finden jeweils öffentlich statt.
Kaum sind die besinnlichen Tage rund um Weihnachten und der Jahreswechsel vorbei, rollt im Volkspark schon wieder der Ball: Am morgigen Freitagnachmittag (2. Januar) startet der Hamburger SV um Vize-Kapitän Nicolas Capaldo (Foto) mit der ersten Trainingseinheit des Jahres offiziell ins Fußballjahr 2026. Nach zuvor zwölf freien Tagen versammeln sich Trainerteam, Spieler und Staff ab 13 Uhr zunächst zu einem gemeinsamen Brunch, ehe um 15 Uhr das Mannschaftstraining beginnt. Die Einheit auf dem Platz ist dabei für Fans und Beobachter frei zugänglich. Auch am Wochenende wird an beiden Tagen jeweils ab 11 Uhr öffentlich trainiert.
Die Zaungäste dürfen sich somit auf frische Trainingseindrücke zum Jahresauftakt freuen. Mit dabei sind unter anderem die U21-Youngster Moritz Reimers, Shafiq Nandja und Omar Megeed. Zudem werden einige zuletzt langzeitverletzte Akteure sukzessive wieder an das Teamtraining herangeführt. Das betrifft vor allem das Trio um Robert Glatzel, Jean-Luc Dompe und Alexander Rössing-Lelesiit, das in der Winterpause bereits individuelle Trainingseinheiten absolvierte. Auch Innenverteidiger Warmed Omari war in dieser Zeit fleißig und strebt eine zeitnahe Rückkehr ins Teamtraining an. Kapitän Yussuf Poulsen, der erst Mitte Dezember eine Sprunggelenksverletzung erlitt, muss sich diesbezüglich noch gedulden.

Heißer Januar
In den ersten Tagen der Vorbereitung steht für die Mannschaft zunächst die Ballgewöhnung im Fokus, bevor die Zügel stärker angezogen werden. Viel Zeit bis zum ersten Pflichtspiel bleibt den Rothosen nicht: Bereits am 10. Januar geht es mit dem 16. Spieltag und dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg weiter. „Die Zeit ist sehr kurz, deshalb bleiben wir auch in Hamburg und fliegen nicht weg. Wir trainieren dann vom 2. bis zum 4. Januar, machen am 5. Januar frei und haben ab dem 6. Januar eine normale Woche vor dem Auswärtsspiel in Freiburg“, betonte Cheftrainer Merlin Polzin vor dem letzten Pflichtspiel des Jahres gegen Frankfurt (1:1).
Die Rothosen bereiten sich damit ähnlich wie die Konkurrenz vor – nur sechs Bundesligisten absolvieren extra ein Wintertrainingslager. Im Anschluss an den Pflichtspielstart folgt zudem eine Englische Woche mit weiteren Punktspielen gegen Bayer 04 Leverkusen (13. Januar) und Borussia Mönchengladbach (17. Januar). Auch danach hat es der Januar für die Hamburger in sich: Es folgen das Stadtderby beim FC St. Pauli (23. Januar) sowie das Topspiel des 20. Bundesliga-Spieltags gegen den FC Bayern München (31. Januar). Es gibt also keine Zeit zu verlieren – das Fußballjahr 2026 kann aus HSV-Sicht beginnen.
