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Stimmen zum Spiel

21.02.21

"Ein ganz schlechter Auftritt von uns"

Kein gutes Spiel und keine Punkte, dafür ganz viel Frust und Enttäuschung. Die Niederlage beim Schlusslicht in Würzburg hatte bei allen HSVern Spuren hinterlassen. Die Stimmen zum Spiel.

Zum Ende hin keimte noch einmal die Hoffnung auf, nachdem Bobby Wood in der 89. Minute per Kopf das 2:3 erzielt hatte, doch der Lucky Punch gelang nicht mehr. Somit ging der HSV am Sonntagnachmittag mit einer ganz bitteren Niederlage beim Schlusslicht in Würzburg vom Platz. Und das, nachdem man zwar gut begonnen hatte, dann aber über weite Strecken des Spiels wirklich unterlegen gewesen war. Kein guter Tag für den HSV, kein gutes Spiel und keine Punkte. Und viel Enttäuschung. Zu lesen in den Stimmen zum Spiel.

Tim Leibold: Wir haben heute über weite Strecken der Partie kein gutes Spiel gemacht und zu wenig Torchancen kreiert. Wir waren nicht richtig im Spiel und haben die nötige Einstellung etwas vermissen lassen. Wir waren viel zu löchrig und haben Würzburg immer wieder zu Torchancen eingeladen. Von drei Abschlüssen waren dann zwei drin - und dann ist es nicht einfach, auf so einem Geläuf zurückzukommen. In den letzten 20 Minuten haben wir dann noch einmal alles reingeworfen. Vielleicht hätten wir aber auch etwas früher die Brechstange auspacken, die spielerische Linie verlassen und mehr lange Bälle reinschicken sollen. Im Endeffekt war es heute einfach viel zu wenig von uns, einfach ein schlechter Auftritt. Wir müssen die Fehler, die wir heute gemacht haben, jetzt gut analysieren und zusehen, dass wir es in den nächsten Spielen wieder besser machen.

Sven Ulreich: Wir sind heute nicht so richtig ins Spiel gekommen und haben es auf dem trockenen, holprigen Platz nicht geschafft, unser Spiel durchzubringen. Im Gegenteil ist es Würzburg gut gelungen, lang zu spielen und Umschaltmomente zu kreieren. Wir waren heute nicht da, wo wir hin wollten, waren in vielen Situationen einfach zu passiv. So auch direkt nach der Pause, als wir wieder mit dem Tor bestraft wurden. Wenn am Ende unsere Anschlusstore fünf bis zehn Minuten eher fallen, kann es nochmal eine heiße Kiste werden. So haben wir das Spiel verloren und müssen damit leben. Wir müssen jetzt weitermachen und weiter an uns arbeiten, um die nächste Serie zu starten. 

"Wir haben den Gegner nicht unterschätzt, aber wir waren nicht richtig da" Daniel Thioune

Daniel Thioune: Der Sieg der Würzburger geht in Ordnung, er ist verdient. Wir haben über weite Strecken der Partie nicht zu unserem Spiel gefunden, hatten nicht das nötige Tempo in unseren Aktionen, waren zu statisch und waren nicht klar genug, um uns Torchancen zu erspielen. Würzburg hingegen hat die Räume eng gemacht, gut zugestellt und unsere Ballverluste und Fehler eiskalt ausgenutzt und bestraft. Wir haben einfach wirklich nicht gut verteidigt. Und wir haben es auch zum Ende hin nicht mehr geschafft, ein anderes Bild abzugeben und noch einmal vollends zurückzukommen. Wir haben den Gegner nicht unterschätzt, aber wir waren nicht richtig da, deshalb war es insgesamt einfach kein gutes Spiel von uns und eine Niederlage, die ebenso unnötig wie schmerzhaft war. Dennoch werden wir nach der Analyse dieses Spiels den Kopf wieder hochnehmen und nach vorne schauen.

Bernhard Trares: Wir sind dem HSV heute gut begegnet und hatten dann auch das nötige Spielglück auf unserer Seite. Wir haben aber auch sehr gut gearbeitet und haben unsere Umschaltmomente gesucht, um zu Torchancen zu kommen. Diesen Plan haben wir gut umgesetzt. Nach dem 1:3 wurde das Spiel noch einmal knapp, das hat mich ein bisschen geärgert, weil es unnötig war. Aber wir sind natürlich total happy mit den drei Punkten und haben uns für unsere harte Arbeit heute endlich mal belohnen können.