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Stimmen zum Spiel

09.01.21

"Ein leistungsgerechtes Ergebnis"

Der HSV bleibt mit dem 1:1 beim 1. FC Nürnberg auch im fünften Spiel in Folge ungeschlagen, hatte sich allerdings etwas mehr erhofft. Die Stimmen zum Spiel.

Mit dem leistungsgerechten 1:1-Untentschieden  beim 1. FC Nürnberg bleibt der HSV auch im fünften Spiel in Folge ungeschlagen. Dennoch strahlten die Rothosen nach Abpfiff nicht komplett bis über beide Ohren. Denn die Nürnberger hatten ihnen das Leben im Kampf um den angestrebten Dreier mit einer starken Leistung wirklich schwergemacht, so dass am Ende nicht mehr als dieser eine Punkt drin war. Dennoch marschierten Torjäger Terodde & Co. nach dem Abpfiff als Tabellenführer vom Platz. Entsprechend fiel auch das Resümee der Beteiligten irgendwo zwischen leicht zwiegespalten und zaghaft positiv aus. Die Stimmen zum Spiel.

Simon Terodde: Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen, darauf haben wir uns auch in der Halbzeitpause nochmal eingeschworen. Aber nach 90 Minuten muss man sagen, dass es ein gerechtes Unentschieden war. Wir haben heute einfach nicht die große Anzahl an Chancen gehabt gegen eine Mannschaft, die sehr tief gestanden und auf unsere Fehler gelauert hat. So ist ja auch das 0:1 zustandegekommen. Wir hatten auch in der zweiten Hälfte noch zwei, drei Unsicherheiten drin, insofern nehmen wir den einen Punkt gegen einen starken Gegner heute mit.

Sven Ulreich: Es war heute kein einfaches Spiel. Nürnberg hat es gut gemacht, die Räume eng zugestellt und das eigene Aufbauspiel gut zu Ende gespielt. Wir hingegen hatten die ersten Minuten etwas Probleme, sind danach aber besser ins Spiel gekommen und hatten auch einige Aktionen. Am Ende ist es uns dann allerdings nicht mehr gelungen, in unser Pressing zu kommen und so zielstrebig wie gewohnt nach vorn zu spielen. Nach dem heutigen Spiel müssen wir uns mit einem Punkt zufrieden geben - aber wer weiß, wofür dieser noch gut sein kann.

Daniel Thioune: Das war heute ein leistungsgerechtes Ergebnis. Der Club hat es richtig gut gemacht, sehr kompakt verteidigt und uns wenig Räume gegeben. Sie haben auf Umschaltspiel gesetzt und wurden über Konter gefährlich - so auch beim 1:0. Wir haben danach immer wieder versucht, fußballerische Lösungen zu finden. Wenn wir durchgekommen sind, haben wir auch Torgefahr entwickelt und sind so auch völlig verdient zum Ausgleich gekommen. Was mir heute allerdings ein bisschen gefehlt hat, war die Konsequenz in der Box. Es flogen viele Bälle rein, die auch erfolgreich hätten gestaltet werden können, aber wir haben es heute nicht geschafft. Im Gegenzug mussten wir immer wieder aufpassen, dass der Gegner nicht mehr in seine Umschaltmomente kommt. Trotz des vielen Ballbesitzes war das Spiel heute aber nicht so zwingend wie in den letzten Wochen. Genau das hat uns heute gefehlt, um als Sieger vom Platz zu gehen. So müssen wir uns mit dem einen Punkt zufriedengeben. Und am Ende werden wir sehen, wie wertvoll dieser Punkt noch sein kann.

Robert Klauß: Ich habe heute ein gutes Zweitligaspiel gesehen. Es hat mir gefallen, wie beide Mannschaften agiert haben. Wir haben das Spiel so gestaltet, wie wir es geplant hatten und dem HSV zwar Ballbesitz gestattet, sie in der letzten Kette aber so weit wie möglich vom Tor weggehalten. Denn wir wussten, wie viel Gefahr sie im letzten Drittel ausstrahlen. Immer wenn wir es geschafft haben, hoch zu verteidigen, haben wir gute Ballgewinne und Umschaltmomente gehabt. Als wir uns hingegen tief haben reinfallen lassen, hatten wir Probleme. Das waren zum Glück nur wenige Momente. Und bis auf diese kurzen Phasen haben wir ein ordentliches Spiel gemacht und sind mit dem Punkt, so wie wir ihn uns erarbeitet und erspielt haben, zufrieden.