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Stimmen zum Spiel

06.11.22

"Wir sind ein verschworener Haufen!"

Wieder einmal haben die Rothosen ein Spiel gedreht und gegen Jahn Regensburg dank einer starken Leistung und großem Teamspirit 3:1 gewonnen. Die Stimmen zum Heimsieg.

Es war ein mehr als unterhaltsames Spiel gewesen, zeitweilig ein Auf und Ab, vor allem aber eine Partie mit einem starken HSV und einer Schlussphase, die es so richtig in sich hatte und die den Rothosen am Ende den verdienten Heimsieg bescherte. 3:1 hieß es am Sonntag (6. November) schlussendlich gegen den SSV Jahn Regensburg, der im mit 51.314 Zuschauern wieder einmal pickepackevollen Volksparkstadion früh durch Ciliskaner in Führung gegangen war. Doch erneut hatte das Team von Tim Walter Moral und Widerstandsfähigkeit bewiesen und die Partie durch Tore von Vuskovic (12.), Königsdörffer (79.) und Glatzel (90.) gedreht und zu einem verdienten Sieg veredelt. Wie die Akteure das Zustandekommen des vierten Heim- und zehnten Saisonsiegs und wie sie die Atmosphäre im Tollhaus Volksparkstadion einschätzten, das erzählten sie nach dem Schlusspfiff. Die Stimmen zum Spiel.

Robert Glatzel: Insgesamt haben wir ein gutes Spiel gemacht. Wir haben heute aber extrem viele Chancen ausgelassen. Wir hätten den Sack früher zumachen müssen. In ein paar Wochen ist es aber egal. Es ist extrem bitter, dass ich den Elfmeter nicht reinmache, dann wäre das Spiel vielleicht leichter geworden. Das hat mich richtig geärgert. Ich habe wie die Mannschaft dann auch ein paar Minuten gebraucht, um wieder ins Spiel zu finden.

Miro Muheim: Die Anfangsphase war unglücklich. Wir kriegen das 0:1. Das wollten wir natürlich verhindern. Aber ich habe das ganze Spiel gespürt, dass wir bereit sind, alles reinzuhauen, um das Spiel zu gewinnen. Am Ende war es auch verdient. 

"Ich habe keine Sekunde gezweifelt, dass wir heute nicht gewinnen" - Laszlo Benes

Daniel Heuer Fernandes: Wir mussten wieder einem Rückstand hinterherlaufen, aber wie die Mannschaft das gemacht hat, wieder versucht hat Tore zu erzielen, war super. Am Ende haben wir drei gemacht und darüber sind wir sehr glücklich. 

Laszlo Benes: Ich habe keine Sekunde im Spiel daran gezweifelt, dass wir heute nicht gewinnen. Manchmal fallen die Tore auch spät. Wir haben immer daran geglaubt und das zweite Tor auch schön herausgespielt. Es war enorm wichtig, dass wir zuhause wieder gewonnen und damit nachgelegt haben.

Ludovit Reis: Als ich hierhergekommen bin, habe ich mich sofort heimisch gefühlt. Es ist ein toller Club mit tollen Fans, in dem ich mich sehr gut weiterentwickelt habe, deshalb habe ich auch meinen Vertrag verlängert. Mein großes Ziel ist es, mit dem Verein aufzusteigen. Heute können wir sehr zufrieden sein. Es war ein hartes Stück Arbeit. In der Liga kann jeder jeden schlagen. Die Saison ist noch lang. Wir müssen weiter hart arbeiten.

"Beim Tor habe ich nicht lange gefackelt"- Ransford Königsdörffer

Ransford Königsdörffer: Ich kannte meine Position schon von letzter Woche. Die Mannschaft hat es mir auch leicht gemacht. Bei meinem Tor habe ich einfach draufgeschossen und dann war der Ball drin. Ich bin echt erleichtert darüber, weil das Spiel anstrengend war. Hinten heraus haben wir es gut verteidigt und auch Bobby hat seinen verschossenen Elfmeter wieder wettgemacht. Darüber freuen wir uns alle. Jetzt zählt Fürth. 

Mario Vuskovic: Wir haben heute ein gutes Spiel gemacht. Es war wichtig, dass wir die Englische Woche zuhause mit drei Punkten begonnen haben. Das ist auch wichtig für die beiden kommenden Spiele. Beim Tor habe ich auf meinen guten Schuss vertraut. Die Schusstechnik übe ich schon seit ich klein bin. 

Tim Walter: Wir haben im Ballbesitz aus einer Dreierkette agiert, waren  deshalb sehr flexibel im Spiel nach vorn und sind auch direkt gut ins Spiel gekommen. Trotzdem eraten aber nach einem langen Schlag in Rückstand, das darf uns so natürlich nicht passieren. Wir sind aber beharrlich geblieben, haben gut gespielt und hätten auch noch mehr als das 1:1 erzielen können. Nach dem Seitenwechsel haben wir auch den verschossenen Elfmeter weggesteckt, haben aber weiterhin eine große Beharrlichkeit und Energie an den Tag gelegt und so die Tore erzwungen und uns entsprechend auch den Sieg verdient. Wir machen zwar noch zu viele kleinere Fehler, aber wir sind ein so verschworener Haufen, und genau das wollen die Fans sehen. Deshalb sind auch heute wieder mehr als 50.000 Zuschauer ins Stadion gekommen, ich glaube, das gibt es nur hier.

Sebastian Dreier: Ich möchte meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Sie ist mit der ungewohnten Situation, dass ihr Cheftrainer krankheitsbedingt nicht dabei ist, sehr gut umgegangen, hat eine gute Energie und große Geschlossenheit entwickelt und sich sehr gut präsentiert. Wir haben kompakt agiert, leidenschaftlich verteidigt und hatten auch unsere Möglichkeiten. Wir sind ja auch in Führungen gegangen, waren recht stabil und kassieren dann aber aus einem eigenen Ballverlust das 1:2. Fast hätten wir danach noch das 2:2 erzielt, aber auch so bleibt für uns hängen, dass dies genau die Energie ist, die wir auch in den letzten beiden Spielen zeigen müssen.