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Stimmen zum Spiel

27.08.18

„Es war ein sehr hartes Stück Arbeit“

Der HSV gewinnt am 3. Spieltag gegen Arminia Bielefeld mit 3:0. Ein hart erarbeiteter Sieg, wie die Hamburger nach der Partie richtig einzuschätzen wussten. 

Der HSV hat am 3. Spieltag der Zweitliga-Saison den DSC Arminia Bielefeld mit 3:0 besiegt. Auf den ersten Blick eine klare Angelegenheit, doch das deutliche Ergebnis täuscht über einen über weite Strecken engen Spielverlauf hinweg. So ging der HSV durch Lewis Holtby (9.) zwar früh in Führung, lieferte sich anschließend gegen ebenbürtige Bielefelder aber einen sehenswerten Schlagabtausch. Angreifer Pierre-Michel Lasogga sorgte letztlich in der Schlussviertelstunde mit einem Doppelpack (75./88. FE) für den 3:0-Endstand und den Lohn eines harten Stücks Arbeit, wie die Hamburger im Anschluss an die Partie einstimmig in der Mixed-Zone des Volksparkstadions erklärten. HSV.depräsentiert die Stimmen zum Spiel. 

Pierre-Michel Lasogga: Ich bin froh, dass der Ball zum 2:0 reingegangen ist. Das war gefühlt mein erster Torschuss, aber ich warte immer auf meine Chance. Und wenn es das ganze Spiel dauert. Es war heute ein sehr hartes Stück Arbeit. Wir haben gesehen, dass einem in der 2. Liga einfach gar nichts geschenkt wird. Wir sind zwar durch das frühe Tor gut gestartet, doch dann hat Bielefeld sein Spiel immer mehr durchgedrückt und sie haben bis zum Glück an den Ausgleich geglaubt. Wir haben lange gut über außen gespielt, aber uns fehlte die letzte Gefahr vor dem Tor. Ich bin froh, dass ich mit meinen beiden Toren dann helfen konnte. Beim Elfmeter habe ich kurz mit Lewis gesprochen. Ich hatte durch mein erstes Tor Rückenwind und musste beim Schuss dann nicht lange überlegen, habe einfach draufgeschossen. Wieder im Volksparkstadion zu treffen ist natürlich besonders für mich. Ich hatte immer ein gutes Verhältnis zu unseren Fans und habe ihre Unterstützung auch in den schweren Zeiten immer gespürt.  

Lewis Holtby: Wenn ich die Wahl habe zwischen einem Spiel, in dem man über weite Strecken sensationell spielt und mit 0:3 verliert oder einer Partie, in der sich ordentliche mit unbefriedigenden Phasen abwechseln und man mit 3:0 gewinnt, dann wähle ich letzteres. Wir haben noch viel aufzuarbeiten und müssen viele Dinge besser machen. Wir dürfen den Gegner mit schwächeren Phasen nicht so stark machen, sondern müssen weiter souverän spielen. Am Ende musst du allerdings die Spiele gewinnen, um aufzusteigen und das haben wir heute getan. Wir haben das Spiel dabei vor allem für Jairo gewonnen - deshalb auch mein Jubel. Die Art und Weise, wie er sich verletzt hat, tut einem richtig leid. Es ist schwer, diesbezüglich überhaupt die richtigen Worte zu finden. 

Julian Pollersbeck: Wir haben die Tore gemacht und deshalb am Ende verdient gewonnen. Bezüglich der strittigen Szene vor der Pause: Aus meiner Sicht habe ich auf der Linie mit der Hand geklärt. Ich bin kurz bevor der Schütze geschossen hat extra nochmal in den Strafraum zurückgesprungen. Hier gibt es ja keinen Videobeweis. Das war in diesem Fall vielleicht auch mal nett. Pierre kann als Stürmer mit einer besonderen Qualität natürlich den Unterschied machen. Heute war es aber eine Teamleistung. Jeder hat sich den Arsch aufgerissen. Nach einer Niederlage sind wir mit zwei Saisonsiege jetzt gut in die Spur gekommen. Für mich persönlich hat der Sieg dabei auch eine wichtige Bedeutung. Ein guter Freund von mir ist leider verstorben. Ihm und seiner Familie widme ich heute diesen Sieg. 

Aaron Hunt: Das war heute ein guter Auftritt von uns. Wir hatten gute Passagen im Spiel und haben viel Dominanz ausgestrahlt. Einziges Manko: Bielefeld muss kurz vor der Halbzeit das 1:1 machen. Sie waren der erwartet unangenehme Gegner, weil sie vor allem mit ihren Stürmern immer wieder Akzente gesetzt haben. Wir wissen, dass wir vorn eine Menge Qualität haben. Ich glaube, dass wird in den nächsten Spielen noch besser. Wir sind auf einem guten Weg.

Christian Titz: Wir haben vor dem Spiel gewusst, dass es gegen Arminia Bielefeld richtig schwer wird. Sie laufen unheimlich gut an. Die ersten 30 Minuten haben wir uns aber richtig gut bewegt. Danach haben wir allerdings die zweiten Bälle nicht mehr so häufig bekommen und wenn wir in der Phase das 1:1 bekommen, dann kann es ein ganz anderes Spiel werden. Zur zweiten Halbzeit haben wir dann umgestellt und mit dem 2:0 das Spiel für uns entschieden. Das 3:0 spiegelt den Spielverlauf allerdings nicht wider, da Bielefeld gut im Spiel war. Letztendlich bin ich froh, dass wir ohne Gegentor gewonnen haben. 

Jeff Saibene: Das war ein bitterer Abend für uns, wenn man das Resultat sieht. Phasenweise haben wir sehr gut gespielt, bekommen jedoch ein dummes 0:1 und müssen dann einen riesigen Aufwand betreiben. Leider ist uns der Ausgleich trotzdem nicht gelungen. In den letzten 20 Minuten hat der HSV dann seine Qualität gezeigt und uns ausgekontert. Das hat den Unterschied gemacht. Dennoch gab es viele gute Sachen in unserem Spiel. Wir müssen jetzt aus den Fehlern lernen. Das Spiel wird uns aber nicht umwerfen. 

Die Highlights und die Stimmen zum Spiel seht ihr auch bei HSVtv!

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