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Stimmen zum Spiel

23.11.19

"Wir haben immer daran geglaubt, dieses Spiel zu drehen"

Der Hamburger SV erzielt in Person von David Kinsombi wieder einen Last-Minute-Treffer und feiert damit einen emotionalen 2:1-Heimsieg gegen Dynamo Dresden. Die Stimmen zum Spiel. 

Der Hamburger SV hat im Rahmen des 14. Zweitliga-Spieltags gegen Dynamo Dresden einmal mehr seine Last-Minute-Qualitäten unter Beweis gestellt. Beim Stand von 1:1 durch die Treffer von Niklas Kreuzer (47.) und Sonny Kittel (67.) köpfte David Kinsombi in der 4. Minute der Nachspielzeit die Kugel zum 2:1 über die Linie und ließ das Volksparkstadion damit explodieren. Der HSV markierte damit bereits seinen fünften Saisontreffer in der Extra-Time und drehte zum ersten Mal nach einem Rückstand in dieser Saison ein Spiel. Dementsprechend glücklich zeigten sich die Rothosen in der Mixed-Zone des Volksparkstadions über diesen Sieg der Moral. 

David Kinsombi: Es war ein schöner Moment, so spät in der Nachspielzeit zum Sieg zu treffen. Das war der Lohn für die harte Arbeit und den Kampf, den wir zuvor gezeigt haben. Ich freue mich, dass ich nach meiner Einwechslung so zum Sieg beitragen konnte. Ich lauer gern auf diese Momente, auf die zweiten Bälle im Rückraum des Strafraums. Der Trainer hat mir mit an die Hand gegeben, neben der Absicherung hinten an der Seite von Adrian, vorn nochmal die Wege in die Box zu gehen.  

Aaron Hunt: Es war insgesamt kein einfaches Spiel. Wir haben uns im Spiel nach vorn zunächst etwas schwer getan. Wir haben Dresden in der ersten Hälfte zu viel den Ball überlassen und es damit vielleicht auch etwas stark gemacht. Nach hinten heraus wurde es besser und wir haben viel mehr Wucht entwickelt. Am Ende war es durch den Treffer mit dem Schlusspfiff vielleicht etwas glücklich, aber der Sieg war aufgrund der zweiten Halbzeit verdient. Wir wissen, dass wir besser spielen können, aber die drei Punkte sind sehr wichtig für uns. Besonders die Heimspiele muss man gewinnen. Das kennen wir aus der letzten Saison, in der wir viele Punkte liegen gelassen haben. Aktuell sind wir daheim noch ungeschlagen und spielen über weite Strecken sehr gut.   

Martin Harnik: Es war ein emotionales und dramatisches Ende. Natürlich hätten wir gern früher den Deckel draufgemacht, aber so ein Sieg ist für die Moral und die Stimmung natürlich enorm wichtig und tut richtig gut. Wir haben in der ersten Halbzeit durchaus Chancen kreiert, aber ich allen voran hatte das Glück nicht auf meiner Seite und haben den Abschluss nicht hundertprozentig gefunden. Wir waren schon dominant und die bessere Mannschaft. Zudem war das 0:1 direkt nach der Pause total vermeidbar - ein unnötiger Ballverlust und eine langgezogene Flanke, die hinten reinfällt. Dennoch haben wir eine gute Reaktion gezeigt und sind wütend nach vorn gelaufen. Manchmal fehlten die Mittel und auch das Publikum wurde unruhig, aber wir haben immer daran geglaubt, dieses Spiel zu drehen.  

Daniel Heuer Fernandes: Ein wahnsinniges Spiel. Wir haben alles reingehauen und uns am Ende verdient belohnt. Jeder weiß, dass wir immer in der Lage sind, ein Tor zu machen. Heute ist es uns am Ende des Spiel geglückt. Wir freuen uns über diesen Sieg und haben unterm Strich auch ein gutes Spiel gemacht, auch wenn wir es verpasst haben, früher das Tor zu erzielen. Da war ziemlich viel Pech im Abschluss dabei und gleichzeitig hat Dresden auch gute spielerische Lösungen gefunden. 

Dieter Hecking: Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und hatten nach wenigen Minuten hochkarätige Torchancen. Anschließend sind wir etwas dem Ball hinterhergelaufen. Das ist die Qualität von Dynamo Dresden und der Ansatz von Cristian, Fußball spielen zu wollen. Wir haben mit unserer Raute nicht den Zugriff bekommen, den wir uns erhofft haben, so dass wir nach 25 Minuten umgestellt haben. Nach der Halbzeit lagen wir dann plötzlich 0:1 hinten. Dann musst du die Qualität haben, den Gegentreffer zu verdauen, dich zu schütteln und anschließend Druck aufzubauen. Das hat die Mannschaft hervorragend gemacht. Sie hat eine Welle nach der anderen aufgebaut und sich mit dem Ausgleichstreffer belohnt. Anschließend fallen zwei Tore, die wegen Abseits zurückgenommen werden. Auch diese Phase musste die Mannschaft verarbeiten, aber sie war am Ende beseelt davon, dieses Spiel zu gewinnen. Bei einem späten Tor sprechen wir immer von einem glücklichen Sieg, aber er war in diesem Fall auch nicht unverdient.      

Cristian Fiel: Wir konnten das Spiel offen gestalten und haben immer mal wieder Nadelstiche gesetzt. Nachdem wir in Führung gegangen sind, war es für mich wichtig, dass wir genauso weiterspielen. Wenn wir den einen oder anderen Angriff besser ausspielen, dann können wir noch ein zweites Tor erzielen. So ist es am Ende sehr bitter, wie wir das Spiel gewinnen. Man muss fairerweise aber auch sagen, dass eine sehr große Qualität auf dem Platz war und du es nicht schaffen wirst, gegen den HSV keine Torchancen zuzulassen. Es hat mich etwas geärgert, dass wir die vielen Tiefenlaufwege des HSV nicht immer mitgegangen sind, auch wenn wir darauf hingewiesen haben. So kommen dann auch die Tore zustande. Es ist eine bittere Niederlage, aber es geht darum, die Köpfe schnell wieder hochzunehmen und nächste Woche das Heimspiel zu gewinnen. 

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