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Saison

03.10.18

SV Darmstadt 98 im Gegner-Check

Das Merck-Stadion am Böllenfalltor ist die Heimspielstätte, Aytac Sulu der Kapitän und Dirk Schuster der Trainer. Der SV Darmstadt 98 im Check.

Der Hamburger SV tritt am Freitagabend (Anstoß: 18:30 Uhr, live im HSVnetradio) im Rahmen des 9. Spieltags beim SV Darmstadt 98 an. Sportlich trennen beide Teams vier Punkte, geografisch immerhin 550 Kilometer. Eine weite Auswärtsreise für die Rothosen, an dessen Ende sie unbedingt die drei Punkte mit zurück an die Elbe nehmen wollen. Gleiches will auch Darmstadt-Coach Dirk Schuster mit seinem Team erreichen. Doch auf was für eine Mannschaft trifft der HSV am kommenden Spieltag? Um sich optimal auf den kommenden Gegner vorzubereiten, stellt HSV.de den SV Darmstadt 98 vor.

Die letzte Saison: Der SV Darmstadt 98 belegte zum Abschluss der abgelaufenen Saison den zehnten Tabellenplatz in Liga zwei. Für die erste Saison nach dem Bundesliga-Abstieg ein solides Ergebnis, dass von Seiten der Darmstädter aber durchaus hätte besser sein können. In dieser Spielzeit wollen die Südhessen nun wieder in Richtung oberes Tabellendrittel schauen. Der Saisonstart lief mäßig. Mit drei Siegen und vier Niederlagen aus acht Spielen belegen die Lilien mit zehn Punkten den 13. Platz. Aber die Tabellenplatzierung trügt. Da die Teams der zweiten Fußball-Bundesliga nach acht Spieltagen punktemäßig wieder einmal dicht beieinanderliegen, kann ein einziger Erfolg bereits einen großen Sprung nach oben bedeuten.

Die Persönlichkeit: 17.090 – so viele Minuten stand Abwehrkante und Mannschaftskapitän Aytac Sulu bisher für Darmstadt 98 auf dem Platz. Seit 2013 kämpft Sulu als Käpt`n für die Lilien – und tat dies bislang in der 3., der 2. und sogar der 1. Liga. Für Sulu kennt Liebe keine Liga. Der Deutsch-Türke ist eine wahre Identifikation für die Fans des hessischen Fußballclubs.

Der Trainer: Dirk Schuster trainiert den SV Darmstadt 98 bereits zum zweiten Mal. In seiner ersten Amtszeit führte er die Lilien von der dritten in die erste Liga. Nach einer Zwischenstation beim FC Augsburg ist Schuster seit Ende 2017 wieder bei seiner alten Liebe – und rettete den Club direkt vor dem Abstieg. Darmstadt und Schuster, das passt einfach.

Das Stadion: Das Merck-Stadion am Böllenfalltor ist die Heimspielstätte des SV Darmstadt und hat von der Bundesliga bis hin zum Amateurfußball schon alles gesehen. Das Stadion bietet Platz für 17.400 Zuschauer und gehört mit seinem besonderen Charme definitiv zur Kategorie „Oldschool“. Muss man mal live gesehen haben.

Begegnungen mit dem HSV: In den vergangenen zehn Pflichtspielen gegen den HSV verloren die Darmstädter sechsmal, zweimal endete das Spiel unentschieden, nur zweimal konnte die Schuster-Truppe den Platz als Sieger verlassen. Und: Die Lilien gewannen von diesen zehn Begegnungen keines vor heimischer Kulisse.

Ach, übrigens: In der Saison 2016/17 wurde das Stadion zu Ehren des 2016 verstorbenen 98-Fans Jonathan Heimes in Jonathan-Heimes-Stadion umbenannt. Heute trägt die Südtribüne seinen Namen.

 


Infos zu allen weiteren Zweitliga-Gegnern des HSV findet ihr übrigens auch in der großen HSVlive-Saisonvorschau