
Als Daniel Thioune nach der heutigen Vormittagseinheit von den anwesenden Sportjournalisten auf die personelle Gesamtsituation angesprochen wurde, huschte ein Lächeln über das Gesicht des 46-Jährigen. "Alle Akteure, die trainiert haben, sind in der Lage, am Montag zu spielen", gab der HSV-Cheftrainer zu Protokoll und schloss damit auch Simon Terodde, der zuletzt von muskulären Problemen im Oberschenkel gebremst wurde, mit ein. Seit Wochenmitte ist der Mittelstürmer wieder voll im Teamtraining - und blickt dementsprechend optimistisch auf den Pflichtspielstart in Dresden (14. September, Anstoß: 18.30 Uhr): "Insgesamt fühle ich mich gut. Die Probleme sind total abgeklungen." Die nächsten Trainingstage werden zeigen, ob der 32-Jährige im Rudolf-Harbig-Stadion angreifen kann.
Das wiederum ist in Bezug auf Bakery Jatta ausgeschlossen. Der Gambier zog sich in der Schlussphase des letzten Testspiels gegen Hertha BSC (2:0) einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich des rechten Oberschenkels zu und fällt in Elbflorenz defintiv aus. Gemäß den Ausführungen von Trainer Thioune sind auch Jan Gyamerah (nach Oberschenkelverletzung) und Ewerton (nach Tumor-OP am Oberschenkel) noch keine vollwertigen Optionen. Darüber hinaus kann der Fußball-Lehrer aber - mit Ausnahme des Langzeitverletzten Rick van Drongelen (Reha nach Kreuzbandriss) - auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Auch auf Sonny Kittel, der heute in der Belastung gesteuert wurde und deswegen auf dem Platz fehlte. Personell sieht es also gut aus - und auch fußballerisch haben die zuletzt gezeigten Testspiel-Leistungen durchaus den Eindruck vermittelt, dass die beinahe beendete Sommervorbereitung Früchte getragen hat. Das Erarbeitete soll jetzt im Rahmen der 1. Runde des DFB-Pokals auf den Platz gebracht werden. Damit das Lächeln im Gesicht des Cheftrainers auch nach Abpfiff zu erkennen ist.
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