skip_navigation

Team

11.09.20

Terodde voller Tatendrang - Thioune mit vielen Optionen

Der HSV bereitet sich weiter intensiv auf das DFB-Pokal-Spiel in Dresden vor. Cheftrainer Daniel Thioune kann personell nahezu aus dem Vollen schöpfen.

Als Daniel Thioune nach der heutigen Vormittagseinheit von den anwesenden Sportjournalisten auf die personelle Gesamtsituation angesprochen wurde, huschte ein Lächeln über das Gesicht des 46-Jährigen. "Alle Akteure, die trainiert haben, sind in der Lage, am Montag zu spielen", gab der HSV-Cheftrainer zu Protokoll und schloss damit auch Simon Terodde, der zuletzt von muskulären Problemen im Oberschenkel gebremst wurde, mit ein. Seit Wochenmitte ist der Mittelstürmer wieder voll im Teamtraining - und blickt dementsprechend optimistisch auf den Pflichtspielstart in Dresden (14. September, Anstoß: 18.30 Uhr): "Insgesamt fühle ich mich gut. Die Probleme sind total abgeklungen." Die nächsten Trainingstage werden zeigen, ob der 32-Jährige im Rudolf-Harbig-Stadion angreifen kann.

Das wiederum ist in Bezug auf Bakery Jatta ausgeschlossen. Der Gambier zog sich in der Schlussphase des letzten Testspiels gegen Hertha BSC (2:0) einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich des rechten Oberschenkels zu und fällt in Elbflorenz defintiv aus. Gemäß den Ausführungen von Trainer Thioune sind auch Jan Gyamerah (nach Oberschenkelverletzung) und Ewerton (nach Tumor-OP am Oberschenkel) noch keine vollwertigen Optionen. Darüber hinaus kann der Fußball-Lehrer aber - mit Ausnahme des Langzeitverletzten Rick van Drongelen (Reha nach Kreuzbandriss) - auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Auch auf Sonny Kittel, der heute in der Belastung gesteuert wurde und deswegen auf dem Platz fehlte. Personell sieht es also gut aus - und auch fußballerisch haben die zuletzt gezeigten Testspiel-Leistungen durchaus den Eindruck vermittelt, dass die beinahe beendete Sommervorbereitung Früchte getragen hat. Das Erarbeitete soll jetzt im Rahmen der 1. Runde des DFB-Pokals auf den Platz gebracht werden. Damit das Lächeln im Gesicht des Cheftrainers auch nach Abpfiff zu erkennen ist.