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02.01.26
Trainingsstart in 2026: Der HSV ist zurück
Am Freitagnachmittag (2. Januar) haben die Rothosen die Vorbereitung auf die anstehenden 19 Bundesliga-Spiele der laufenden Saison aufgenommen. Viel Zeit bis zur ersten Aufgabe in Freiburg bleibt nicht.
Pünktlich zum zweiten Tag des neuen Jahres hat der erste Schnee in 2026 die Trainingsplätze des HSV fest eingenommen – doch davon ließen sich die Rothosen beim Trainingsauftakt nicht von der Arbeit abhalten. Im Schatten der Alexander-Otto-Akademie bat Merlin Polzin seine Schützlinge auf dem Kunstrasenplatz zur ersten Session des neuen Jahres.
Personal: Suhonen zurück, Quintett fehlt, Trio aus dem Nachwuchs dabei
Bei dieser gut einstündigen Einheit mit orangefarbenen Bällen begrüßte der Chefcoach 23 Feldspieler und drei Torhüter. Robert Glatzel und Jean-Luc Dompe, die bereits in den vergangenen Tagen gemeinsam mit Warmed Omari individuell trainierten, machten zunächst das Aufwärmen mit, ehe sie zu Reha-Trainer Sebastian Capel wechselten und dort mit Teamkollege Omari ein individuelles Programm absolvierten. Erstmals nach seiner halbjährigen Leihe zum Östers IF war Anssi Suhonen wieder dabei und mischte vollständig in den Trainingsklamotten mit der Raute auf der Brust mit.

Der verletzte Yussuf Poulsen hatte sein Reha-Training bereits vor dem Auftakt absolviert. Aus der eigenen U21 mischten Shafiq Nandja, Moritz Reimers und Omar Megeed mit. Daniel Peretz und Miro Muheim, die beide witterungsbedingte Probleme bei der Anreise aus ihrem Urlaub hatten, stoßen genauso wie Alexander Rössing-Lelesiit und Nicolas Capaldo am Sonnabend (3. Januar) zum Team. Giorgi Gocholeishvili verpasste die Premiereneinheit krankheitsbedingt. Jonas Meffert ist für Gespräche bezüglich seiner Zukunft freigestellt.
Merlin Polzin: „Erstes richtig gutes Training“
Nach einer ausführlichen Erwärmung unter der Leitung von Athletik-Trainer Jan Hasenkamp ging es bei Passübungen erstmal um die Ballgewöhnung. Anschließend standen Spielformen auf Kleinfeld im Vordergrund, ehe es ins erste Elf gegen Elf auf große Tore ging. „Wir beschäftigen uns nicht mit den Dingen, die wir nicht beeinflussen können. Das Wetter ist schwer zu beeinflussen. Wir hatten heute ein erstes richtig gutes Training und freuen uns auf die nächsten Tage in Hamburg“, kommentierte der Übungsleiter im Nachgang den Trainingsauftakt 2026. Am Sonnabend (3. Januar) und Sonntag (4. Januar) steht jeweils ein öffentliches Training auf dem Plan. Nach einem freien Tag am Montag (5. Januar) geht es dann am Dienstag (6. Januar) mit der Vorbereitung auf das Auswärtsspiel in Freiburg (10. Januar, Anstoß: 15.30 Uhr) weiter. Dafür ist seit Freitag der erste Grundstein gelegt – und das trotz Schnee.
