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Team

07.10.20

Ulreich: "Wie die Jungs hier drauf sind, ist sensationell"

In einer Medienrunde sprach HSV-Neuzugang Sven Ulreich über die Beweggründe für seinen Wechsel an die Elbe, die lehrreiche Zeit beim FC Bayern und seine ersten Eindrücken von den neuen Teamkollegen.  

Am Sonnabendabend verkündete der Hamburger SV mit Sven Ulreich den sechsten und damit vorerst letzten Neuzugang für die Saison 2020/21. Der Wechsel des 32-jährigen Schlussmanns vom FC Bayern München an die Elbe wurde vielerseits als Transfer-Coup eingestuft, fliegt mit dem 221-fachen Bundesliga-Spieler und Triple-Sieger 2020 doch einer der erfahrensten und erfolgreichsten Keeper der vergangenen Jahre ab sofort mit der Raute auf der Brust durch die Lüfte. Allerdings nicht beim heutigen Vormittagstraining am Volkspark, als für die Keeper die Handschuhe in der Kabine blieben und ein gemeinsames Techniktrainig mit den Feldspielern anstand. "Auch als Torwart tut es immer mal gut, an einer solchen Trainingseinheit teilzunehmen. Es hat Spaß gemacht, bei den kleinen Spielen mitzumachen", erklärte Sven Ulreich im Anschluss an die Einheit im Rahmen seiner ersten Medienrunde als Rothose. In dieser sprach der HSV-Neuzugang unter anderem auch über... 

... die Gründe für seinen Wechsel zum HSV: Hauptsächlich waren die sehr guten Gespräche mit Jonas Boldt und Michael Mutzel ausschlaggebend. Wir haben bereits vor ein paar Wochen die ersten Gespräche gehabt. Sie haben mich von der Aufgabe hier überzeugt. Ich habe Lust darauf und bin deshalb froh, dass es mit dem Wechsel geklappt hat. 

... seinen ersten Eindruck von der Mannschaft: Wie die Jungs hier drauf sind, das ist sensationell. Wir haben einen super Teamspirit. Das merkt man direkt in den ersten Stunden. Ich freue mich, die Jungs weiter kennenzulernen und mit ihnen zu arbeiten. Denn auch das Trainingsniveau ist sehr, sehr hoch.  

... seine Zeit beim FC Bayern: Ich hatte fünf tolle Jahre in München, habe dort letztlich 70 Spiele gemacht und Champions League gespielt. Ich wollte lernen, etwas fürs Leben mitnehmen und zwar von einem der weltbesten Torhüter mit Manuel Neuer. Ich bin ein anderer, besserer Torhüter geworden. Ich habe die Zeit genossen, aber freue mich einfach auf eine neue Herausforderung. Ich bin hergekommen, um mehr zu spielen. Das ist meines klares Ziel. Dafür muss ich hart arbeiten. 

"Ich wollte lernen, etwas fürs Leben mitnehmen und zwar von einem der weltbesten Torhüter mit Manuel Neuer"

... den Konkurrenzkampf im Tor: Bei meinen bisherigen Stationen hatte ich mit den Torwartkollegen immer ein kollegiales Verhältnis. Das ist mir auch wichtig. Der erste Eindruck von den Jungs ist top, so dass ich denke, dass wir auch hier ein gutes Verhältnis hinbekommen. Natürlich will jeder einzelne Spieler spielen, das gilt auch für mich. Es wäre ja auch schlimm, wenn das nicht der Fall wäre. Am Ende entscheidet der Trainer darüber. Ich möchte mich wieder weiterentwicklen und in den Dienst der Mannschaft stellen, damit wir unsere Ziele erreichen.    

... seine Erfahrung: Ich möchte meine Erfahrung aus den vergangenen Jahren bestmöglich einbringen. Wir haben viele junge Spieler in unseren Reihen, die man sicherlich etwas coachen kann. Natürlich muss ich als Neuzugang zunächst auch selbst etwas reinkommen, aber ich versuche schon jetzt, diese Aspekte einzubringen und neben den anderen erfahrenen Spielern wie Toni Leistner oder Simon Terodde eine Säule zu sein. 

... die Zielsetzung der Mannschaft: Die 2. Liga ist eine sehr schwierige und ausgeglichene Liga. Wir werden nichts geschenkt bekommen und müssen auf dem Trainingsplatz und in den Spielen Gas geben, um die Punkte nach Hamburg zu holen. Das ist unsere Aufgabe. Wir werden sehen, was am Ende dabei rauskommt. Der Start war schon einmal sehr vielversprechend.