
Saison
13.07.26
Vor 400 Fans: Rothosen zurück im Volkspark
Nachdem der Start der Vorbereitung in Dänemark erfolgt war, trainierten die Rothosen am Montag erstmals auf den heimischen Trainingsplätzen. Mehrere hundert Fans verfolgten das Geschehen. Polzin: „Es macht richtig Spaß, wieder hier zuhause zu sein.“
Die HSV-Profis sind zurück. Nach dem viertägigen Trainingslager im dänischen Helsingör (8. bis 11. Juli) absolvierten die Rothosen am Montagnachmittag zum ersten Mal in der laufenden Vorbereitung auf die Saison 2026/27 eine Trainingseinheit am heimischen Trainingsgelände im Volkspark. Zu dieser versammelten sich rund 400 Zuschauer, die die Mannschaft teilweise mit einem Spalier empfingen und anschließend nicht nur das intensive Trainingstreiben auf dem Platz verfolgten, sondern bereits mit einstündigem Vorlauf auch ein buntes Rahmenprogramm mit Mitmachaktivitäten wie Torwandschießen und Schussgeschwindigkeitsanlage nutzen konnten.
HSV-Cheftrainer Merlin Polzin, der als gebürtiger Hamburger und leidenschaftlicher HSV-Fan einst selbst in der Haut der Zaungäste steckte, war die Freude über den großen Fan-Zuspruch und die Rückkehr in den Volkspark deutlich anzusehen. Zugleich forderte er, wie schon im benachbarten Dänemark, von seinen Jungs maximale Bereitschaft und Intensität in den Übungen ein. Dabei konnte der 35-Jährige mit Ausnahme von Alexander Rössing-Lelesiit und Fernando Dickes (beide im Aufbautraining) sowie den noch im Urlaub befindlichen Nationalspielern Miro Muheim, Sander Tangvik und Otto Stange personell aus dem Vollen schöpfen. Zum Personal gehörte – wie bereits im Kurztrainingslager – auch das Sextett aus dem HSV-Nachwuchs mit den Feldspielern Louis Lemke, Jason Bissi-Mouelle, Thierry Sedlatschek und Jannes von Diczelski sowie den Torhütern Elias Lahti und Colin Poppelbaum.
„Wir wollen hier direkt anpacken und unser Spiel noch kompletter machen.“
„Es hat sich richtig geil angefühlt, wieder hier zu sein und zu trainieren. Die Greenkeeper haben über den Sommer hinweg einen ausgezeichneten Job gemacht. Es macht einfach richtig Spaß, wieder zuhause zu sein – auch mit den Mannschaften drumherum, etwa der U21 und den HSV-Frauen, die wir heute bereits angetroffen haben. Das ist ein tolles Gefühl“, erklärte Polzin im Anschluss an die rund 90-minütige Einheit.
Nach den Trainingstagen in Dänemark, die von der Ballgewöhnung und dem gemeinsamen Setzen eines hohen Trainingsstandards geprägt waren, sollen in der Vorbereitung nun immer Trainingswochen folgen, die in einem Testspiel am Wochenende münden – so wie nun am Sonnabend mit dem ersten Testspiel der Vorbereitung beim SK Rapid Wien. „Es geht jetzt erstmal wieder darum, den Grundstein zu legen. Nach und nach werden wir dann das Volumen und die Intensität der Trainingswochen steigern“, sagt Polzin. „Wir wollen dabei den nächsten Schritt in unsere Entwicklung gehen. Wir sind in kontrollierten Spielphasen klar, wie wir im Angriff und der Verteidigung agieren wollen. In den Umschaltaktionen, sowohl nach vorn als auch nach hinten, haben wir aber definitiv noch Potenzial. Daran wollen wir anknüpfen. Wir wollen hier direkt anpacken und unser Spiel noch kompletter machen.“
Dafür stehen zunächst vier weitere Trainingstage in den heimischen Gefilden auf dem Programm (hier geht´s um Trainingsplan), ehe der HSV-Tross über Wien ins nächste Trainingslager nach Österreich aufbricht und den Volkspark vorübergehend wieder verlässt.

