
Vorbericht
06.03.26
HSV in Wolfsburg: Punkte im Blick und Auswärtsfans en masse
Der HSV gastiert im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltags beim abstiegsgefährdeten VfL Wolfsburg und bestreitet dabei seine dritte Partie innerhalb einer Woche. Alle Infos gibt’s im „Spieltag kompakt“.
Rein in die Schlussphase der Saison: Zehn Spieltage vor Schluss gastiert der Hamburger SV beim VfL Wolfsburg. Anpfiff am Sonnabend (7. März) ist zur klassischen Anstoßzeit um 15.30 Uhr. Die Auswärtsfahrt zu den Wölfen markiert den Startschuss in den Endspurt und zugleich das Ende einer intensiven Woche mit drei Partien innerhalb weniger Tage. Zudem ist es ein Duell zweier Tabellenkonkurrenten: Die Rothosen (Platz 11) und Wolfsburg (Rang 17) trennen lediglich sechs Punkte. Miro Muheim etwa sprach in einer Medienrunde von einer „großen Chance“ im Kampf um den Klassenerhalt.
Nach den Niederlagen gegen RB Leipzig (1:2) und Bayer 04 Leverkusen (0:1) im Volksparkstadion will der HSV wieder Zählbares einfahren. „Es geht jetzt darum, zu regenerieren, um am Samstag ein gutes Spiel zu zeigen und ein gutes Ergebnis zu erzielen“, erklärte Cheftrainer Merlin Polzin am Mittwochabend unmittelbar nach dem Duell mit der Werkself. Welches Personal ihm für das Gastspiel in Wolfsburg zur Verfügung steht, wie die sportliche Situation beim VfL aussieht und warum mit einem blau-weiß-schwarzen Farbenmeer in der Volkswagen Arena zu rechnen ist, verrät wie immer der „Spieltag kompakt“.

Das Personal
Muheim wird in Wolfsburg wieder mit von der Partie sein, nachdem er unter der Woche gegen Leverkusen eine Gelbsperre abgesessen hatte. Bis dahin war der Schweizer mit 2.001 gespielten Minuten der Dauerbrenner unter den HSV-Feldspielern. Kapitän Yussuf Poulsen und Philip Otele hatten aus Gründen der Belastungssteuerung ebenfalls gefehlt, ihre Chancen auf eine Rückkehr in den Kader stehen gut.
Für Albert Grönbaek dürfte die Partie in der Autostadt dagegen noch zu früh kommen. Sicher fehlen werden die verletzten Bakery Jatta (Oberschenkel) und Nicolas Capaldo (Bauchmuskulatur). Zudem befindet sich Alexander Rössing-Lelesiit (Syndesmoseband) weiter im Reha-Training.

Der Gegner
Der VfL Wolfsburg befindet sich seit dem vergangenen Spieltag in der Abstiegszone und liegt zu diesem Zeitpunkt der Saison mit Platz 17 so tief in der Tabelle wie noch nie in seiner Bundesliga-Historie. Zudem sind die Wölfe nach der 0:4-Niederlage beim VfB Stuttgart seit inzwischen sieben Spielen ohne Sieg – zuletzt holten sie Mitte Januar gegen den FC St. Pauli (2:1) drei Punkte. In dieser Verfassung droht dem VfL, der seit 29 Saisons unterbrochen erstklassig ist, der erste Abstieg aus dem Fußball-Oberhaus. Darüber hinaus sind die Niedersachsen das schwächste Heimteam der Liga: Nur zwei Siege und neun Punkte stehen nach zwölf Spielen im eigenen Stadion zu Buche.
Der Trainer der Mannschaft ist Daniel Bauer, der Anfang November zunächst interimistisch von Paul Simonis übernommen hatte und nach vier Spielen zum Chefcoach ernannt wurde. In diesen Partien erzielte der 43-Jährige bei zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage durchschnittlich 1,75 Zähler pro Spiel, während er seitdem nur noch auf einen Punkteschnitt von 0,5 kommt. Der gebürtige Andernacher erwartet im so bezeichneten „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen den Hamburger SV eine hohe Intensität: „Es wird kein Champagnerfußball zu sehen sein. Es wird um die Grundtugenden des Fußballs gehen: Laufen, kratzen, beißen.“

Das Stadionerlebnis
Mit einer durchschnittlichen Auslastung von nur 80,5 Prozent weist die Volkswagen Arena (Kapazität: 28.917 Plätze) den niedrigsten Wert aller Bundesligisten in dieser Saison auf. Das ist auch VfL-Trainer Bauer bewusst, der ein blau-weiß-schwarzes Farbenmeer am Sonnabend befürchtet und in der Pressekonferenz einen Appell an die Wolfsburger Anhänger richtete: „Wir erwarten viele Fans des Gegners. Lasst nicht zu, dass wir uns zu Hause wie in einem Auswärtsspiel fühlen.“
Die Auswärtsfahrt nach Wolfsburg ist nach Bremen und St. Pauli die kürzeste in dieser Saison. Rund zweieinhalb Stunden dauert die Anreise mit dem Auto von Hamburg. Aufgrund der vergleichsweise kurzen Distanz dürften sich deutlich mehr HSV-Fans auf den Weg nach Wolfsburg machen als das Gästekontingent von 3.100 Tickets vermuten lässt. „Die HSV-Fans sind immer präsent und unterstützen uns lautstark. Das ist in dieser Form einzigartig. Wir wollen in Wolfsburg mit ihnen, aber in erster Linie für sie eine gute Leistung zeigen“, betonte Muheim. Im Idealfall kehren alle mit drei Punkten zurück.
Der Spieltag beim HSV
Das Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg wird live auf Sky übertragen. Darüber hinaus seien euch aber selbstverständlich auch die weiteren verschiedenen und vielfältigen HSV-Kanäle ans Herz gelegt, auf denen ihr die Partie ebenfalls live verfolgen könnt.
HSVnetradio – Mit viel Fachkompetenz, einer Prise Humor und natürlich blau-weiß-schwarzer Brille ist das HSVnetradio live vor Ort für euch dabei, begleitet für euch das Spielgeschehen und bringt euch die Partie nach Hause oder unterwegs auf euer Smartphone. Oder auch auf den Alexa-Sprachassistenten, denn der Stream ist auch über unseren HSV-Alexa-Stream abrufbar. Einfach „Alexa, öffne HSV“ bei den Amazon Sprachassistenten sagen und los geht's!
X – Hier bekommt ihr live alle Infos, ebenso wie auf Facebook und Instagram, wo es News, Spielstände und Fotos rund ums Spiel gibt.
HSVtv – Als Abonnent könnt ihr euch nach dem Abpfiff die Partie noch einmal als Re-Live anschauen und bekommt alle Stimmen zum Spiel.
„PUR DER HSV“ – Der offizielle HSV-Podcast stellt Spieler, Verantwortliche und Menschen des Clubs von einer ganz persönlichen Seite vor.
