
Stimmen zum Spiel
20.02.26
„Wir haben uns das Glück erarbeitet“
Der Hamburger SV kommt beim 1. FSV Mainz 05 zu einem 1:1-Unentschieden. Die Stimmen zum Spiel.
Daniel Heuer Fernandes: Wir haben bei schwierigen Verhältnissen auf diesem Platz alles gegeben. Die Art und Weise, wie wir gespielt haben, war gut. Wir sind in Rückstand geraten, aber wir sind auch wieder ins Spiel zurückgekommen. Das ist eine Qualität, die uns ausmacht. Die vergangenen Wochen haben gezeigt, wie stabil wir sind. Beim Freistoßtor von Fabio ist natürlich Glück dabei, aber das gehört zu einem Spiel wie heute dazu. Zudem hatte der Gegner an der einen oder anderen Stelle auch Glück: Zweimal hätte es Gelb-Rot geben können. Letztlich ist das Unentschieden das gerechte Ergebnis.
Miro Muheim: Fußballerisch war es heute kein Leckerbissen. Das Spiel war sehr umkämpft. Wir haben den Kampf angenommen und können mit einem Punkt in Mainz zufrieden sein. Es gab die eine oder andere kritische Szene: Aus meiner Sicht hätte Mainz zwei Gelb-Rote Karten bekommen müssen, aber der Schiedsrichter hat es anders gesehen. In Überzahl wäre sicherlich mehr möglich gewesen.
Jordan Torunarigha: Wir haben am Anfang die eine oder andere Chance, die wir leider nicht genutzt haben. Dann kassieren wir unnötig das Gegentor. In der Folge haben wir uns das Glück erarbeitet und kommen durch Fabio zum Ausgleich. Danach wollten wir auf den Sieg gehen, aber leider hat es nicht gereicht. Am Ende sind wir mit dem einen Punkt zufrieden.
Merlin Polzin: Danke an die Mainzer und den Schiedsrichter, dass wir das Spiel aufgrund von Schwierigkeiten bei der Anreise später anpfeifen konnten. Wir hatten nicht die besten Bedingungen, ein etwas hektisches Warm-Up und so verlief auch der Spielstart. Es war ein Spiel, in dem es viel um Zweikämpfe und Härte ging. Es war der erwartet schwere Kampf. In der ersten Hälfte hatten wir durchaus Möglichkeiten und haben viele Überzahlsituationen hergestellt. Wenn du gegen die gute Defensive der Mainzer diese Möglichkeiten hast, musst du sie nutzen. Das haben wir nicht geschafft. Stattdessen sind wir mit dem Gegentreffer vor der Halbzeit bestraft worden. In der Pause haben wir besprochen, dass wir bei aller Emotionalität unseren Plan nicht verlassen dürfen. Das haben die Jungs getan. Dann war es etwas glücklich, wie der Ball beim abgefälschten Freistoß reingeht. Unter dem Strich war es ein sehr stabiler Auftritt unserer Mannschaft. Es ist nicht selbstverständlich, so ein Auswärtsspiel hier zu zeigen. Umso glücklicher sind wir, dass wir den Punkt mitnehmen konnten.
Urs Fischer: Der HSV hat die ersten 30 Minuten richtig guten Fußball gespielt. Wir hatten große Probleme, hatten nicht den Zugriff, den wir uns gewünscht haben – besonders im Anlaufverhalten. Ab der 30. Minute hat sich das gedreht. Ich habe meine Mannschaft für die restlichen 60 Minuten gut gesehen. Am Ende bekommen wir in der Entstehung ein unglückliches Gegentor. Dann trifft er den Schuss nicht gut, und die Mauer fälscht ab. Wir hatten dennoch noch Möglichkeiten, das 2:1 zu erzielen. Am Ende haben wir wieder einen Punkt mehr auf dem Konto. Jeder Punkt kann uns am Ende helfen. Wir müssen und können mit dem Punkt entsprechend leben.
