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HSV-Frauen

11.03.26

"Wir können aus dem Spiel auch viel Positives ziehen"

Trotz eines engagierten Auftritts scheiden die HSV-Frauen mit einer 0:3-Niederlage im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen die Titelverteidigerinnen vom FC Bayern München aus. Die Stimmen zum Spiel. 

Kapitänin Pauline Machtens: Man merkt auf jeden Fall die Qualität von Bayern mit ihrer Ruhe am Ball – aber trotzdem hatten wir auch gute Anteile am Spiel. Im Vergleich zum Hinspiel in der Liga haben wir uns deutlich gesteigert und unsere Qualität ist besser geworden. Wir haben uns alle auf dieses besondere Spiel gefreut – ein Pokalspiel am Mittwochabend vor so einer Kulisse gegen Weltklasse-Spielerinnen macht viel Spaß.

Torhüterin Lea Paulick: Man möchte natürlich jedes Spiel gewinnen, aber heute war auch nicht irgendeine Mannschaft bei uns – sondern der FC Bayern München, und die sind ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Ich denke aber, dass wir trotzdem eine gute Leistung gezeigt haben und uns über lange Strecken gut geschlagen haben. Der erste Treffer für Bayern war natürlich unglücklich, das kann ich besser lösen, aber auch solche Fehler passieren mal und dann fokussiert man sich weiter auf das Spiel. Wir können aus dem Spiel auch viel Positives ziehen und das ins Wochenende mitnehmen. Jetzt heißt es wieder voller Fokus auf die Liga und ich denke, dass wir sehr gut gewappnet sind für das Spiel am Sonntag in Jena. Unser Ziel ist es, dort etwas Zählbares mitzunehmen.

Cheftrainerin Liese Brancao: In der ersten Halbzeit hat uns die Überzeugung mit dem Ball gefehlt und dementsprechend haben wir den ein oder anderen Moment nicht nutzen können. In der zweiten Halbzeit haben wir dann umgestellt und sind noch ein Stück stabiler geworden.Wir haben einen Moment gehabt, in dem wir ein Tor hätten schießen können, das ist uns aber leider nicht gelungen. Wir haben das Spiel mit einer Viererkette gespielt, die sehr jung war, und da können wir sehr stolz auf die Spielerinnen und ihre Entwicklung sein. Auf so einer Leistung können wir aufbauen.

FCB-Trainer Jose Barcala: Hamburg hat es gut gemacht und war gut organisiert, deswegen war es schwierig, in der ersten Halbzeit die Räume zu finden. Wir wollten das Spiel dominieren und kontrollieren, aber wir hatten Schwierigkeiten, in diesen Flow zu kommen und uns auch zwischen den Räumen zu positionieren. Deswegen mussten wir das Spiel breiter machen, um diese Räume zu öffnen. Wir kamen zwar ab und zu ins letzte Drittel, aber wir haben nicht viele Chancen in der ersten Halbzeit kreiert.In der zweiten Halbzeit haben wir dann Verbesserungen vorgenommen und hatten das Spiel besser im Griff.