
HSV-Frauen
30.03.26
"Wir müssen die Köpfe freikriegen"
Die Stimmen zur 1:3-Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen.
Trainer Eren Sen: Wir sind schwer ins Spiel gekommen und können froh sein, mit einem 1:1 in die Kabine zu gehen. Wir haben das System dann in der Halbzeit angepasst und sind ein wenig besser rausgekommen, aber am Ende des Tages muss man sagen, dass die Qualität von Leverkusen zu hoch war und wir mit einem 1:3 noch gut bedient sind. Wir müssen jetzt die Köpfe freikriegen und alles mobilisieren für die letzten Spiele.
Kapitänin Pauline Machtens: In der ersten Hälfte hat Leverkusen extrem wenig zugelassen und wir sind nicht richtig in unser Spiel gekommen. Wir hatten dann Glück durch die sehr gute Aktion von Camilla zum 1:1:-Ausgleich. In der zweiten Hälfte haben wir taktisch ein wenig umgestellt, aber letztendlich hat der Zug nach vorne gefehlt und wir konnten zu wenige Chancen herausspielen. Wir wollen uns nicht auf die anderen Teams verlassen und den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen. Dafür müssen wir in den Spielen punkten. Nun haben wir drei Wochen Zeit, um uns zu sammeln und den Fokus auf Nürnberg zu legen - dort werden wir wieder angreifen und Punkte holen.
Melanie Brunnthaler: Wir hatten Glück, dass wir mit dem 1:1 in die Halbzeit gehen. Wir haben dann versucht, in der zweiten Halbzeit ein anderes Gesicht zu zeigen, laufen dann aber früh in einen Konter von Leverkusen. Jede von uns will gewinnen, aber wir konnten diese Mentalität heute nicht ausreichend auf den Platz bringen.
