
HSV-Frauen
08.02.26
"Wir schaffen es nicht, über 90 Minuten unsere Leistung zu zeigen"
Nach der 1:3-Niederlage gegen RB Leipzig stehen die Rothosen auf Tabellenplatz zwölf und damit einen Punkt vor der Abstiegszone. Die Stimmen zum Spiel.
Kapitänin Pauline Machtens: „Wir haben uns definitiv mehr vorgenommen, wir wollten das Spiel gewinnen. Dass uns das nicht gelungen ist, fühlt sich einfach richtig schlecht an. Eine genaue Erklärung ist schwierig, weil wir meiner Meinung nach wieder gut im Spiel waren. Wir verpassen es, selbst das Tor zu machen, und bekommen dann erneut einen Gegentreffer. Das ist extrem bitter, weil wir immer sehr viel investieren, am Ende aber oft Kleinigkeiten fehlen. Trotzdem bringt es jetzt nichts, die Köpfe hängen zu lassen. Wir verlieren gemeinsam als Team und wir werden auch gemeinsam als Team wieder aufstehen. Unser Ziel ist klar: der Klassenerhalt. Jede Woche bietet neue Chancen, und genau so gehen wir es an. Nächste Woche gegen Hoffenheim wollen wir wieder alles reinwerfen und die drei Punkte holen. Wir glauben an uns. Jetzt gilt es zu zeigen, dass wir ein Team sind und dass wir auch aus schwierigen Phasen gemeinsam herauskommen.“
Comebackerin Jonna Wrede: „Es war eine sehr lange Zeit, in der ich warten musste. Umso größer ist jetzt die Freude, wieder dabei zu sein und wieder spielen zu können. Am Ende waren wir heute leider etwas nervös, weil alle noch einmal alles nach vorne werfen wollten. Umso unglücklicher ist es, dass wir in der Schlussphase noch zwei späte Gegentore kassiert haben.“
Saskia Breuer, Leiterin HSV-Frauen: "Die Niederlage ist schon bitter und tut echt weh. Wir werden noch ein wenig brauchen, um das zu analysieren. Am Ende haben wir uns heute wieder selbst geschlagen. Wir waren auf Augenhöhe, haben uns gute Chancen rausgespielt und standen kompakt zusammen. Aber wir schaffen es leider im Moment nicht, über 90 Minuten unsere Leistung zu zeigen. Wir haben im Winter tolle neue Spielerinnen dazubekommen, die unser Team nochmal verstärken. Das Team arbeitet immer sehr hart, aber wir müssen dann den Fokus am Spieltag noch mehr auf uns richten und nicht nach links oder rechts schauen. Das alles gehört zu unserer Entwicklung dazu. Wir haben uns für ein junges, unerfahrenes Team entschieden. Den Weg gehen wir weiter und dann gehört es eben auch dazu, Niederlagen einzustecken. Alle müssen mit ihren Aufgaben wachsen."
