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Team

10.09.20

„Wir sollten mit Selbstvertrauen auftreten“

In einer Medienrunde nach dem Vormittagstraining sprach HSV-Innenverteidiger Toni Leistner über die bevorstehende Geburt seines zweiten Kindes, das DFB-Pokal-Spiel bei der SG Dynamo Dresden und sein Verständnis von Führung.

Es sind spannende Tage, die Toni Leistner aktuell verlebt. Einerseits fiebert der HSV-Neuzugang auf sein erstes Pflichtspiel mit den Rothosen in seiner Geburtsstadt Dresden hin (14. September, Anstoß: 18.30 Uhr), anderseits erwartet Frau Josefin zeitnah das zweite gemeinsame Kind. Eine große sportliche und private Anspannung also, die der 30-jährige Familienvater aber absolut routiniert handhabt, wie seine Aussagen in der heutigen Medienrunde nach dem Vormittagstraining belegen. Im Gespräch mit den Sportjournalisten erklärte der Innenverteidiger, der von 2010 bis 2014 bei der SGD unter Vertrag stand, wie er den Spagat zwischen HSV und bevorstehender Geburt schafft und was auf die Rothosen beim DFB-Pokal-Spiel im Rudolf-Harbig-Stadion zukommt.

Im Detail sprach Toni Leistner über...

… die bevorstehende Geburt: Nach dem Spiel könnte es losgehen, das wäre gut. (lacht) Ich bin jederzeit auf Abruf und hoffe, dass ich das Spiel in vollen Zügen genießen kann. Wenn es vor der Partie ist, muss ich mich entsprechend mit dem Trainer abstimmen und wäre dann natürlich gerne bei der Geburt dabei.

… die Partie in Dresden: Dynamo Dresden ist mein Heimatverein. Ich habe viele Jahre für die SGD gespielt und bin dort groß geworden, daher freue ich mich extrem. Mit Union Berlin hatte ich auch schon einige Vergleiche mit Dresden, daher kenne ich das Gefühl. Meine Familie wohnt noch dort, zudem habe ich mir zuletzt ein Grundstück in der Gegend gekauft. Von daher möchte ich nach der Karriere gerne dorthin zurückkehren. 

… die Qualität von Dynamo Dresden: Sie hatten im Sommer einen riesigen Umbruch, von daher weiß man auch nicht, ob da sofort alles greift. Rein spieltaktisch weiß jeder, was auf uns zukommt. Sie haben eine sehr robuste Mannschaft, daher müssen wir körperlich dagegenhalten. Wir sollten mit einem gewissen Selbstvertrauen dort auftreten, schließlich sind wir immer noch der HSV. Das Ziel ist der Einzug in die nächste Runde. 

… seinen Führungsanspruch: Ich versuche den jungen Spielern mit meiner Erfahrung zu helfen. Wir haben ein sehr junges und hungriges Team, in dem viele talentierte Spieler dabei sind. Wenn man denen den einen oder anderen Tipp mitgeben kann, ist das eine gute Mischung. Das Team ist gewillt, zu lernen. Deswegen macht es auch extrem Spaß.