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Team

09.10.21

Daniel Heuer Fernandes trainiert mit dem DFB-Team

Der 28-jährige HSV-Keeper springt für Manuel Neuer und Marc-Andre ter Stegen im DFB-Training am Volksparkstadion ein.

Große Ehre: HSV-Schlussmann Daniel Heuer Fernandes hat heute Vormittag (9. Oktober) nach dem gestrigen Länderspiel gegen Rumänien (2:1) mit dem DFB-Team trainiert. Da die deutsche Nationalmannschaft in der heutigen Einheit auf Stammtorwart Manuel Neuer (Adduktorenprobleme) und Marc-Andre ter Stegen (Regeneration) verzichten musste, wurde der 28-jährige HSV-Keeper von Bundestrainer Hans-Dieter Flick für das heutige Training im Volkspark angefragt.

Für Heuer Fernandes, der in Bochum geboren wurde und portugiesische Wurzeln hat, war es der erste Berührungspunkt mit einer DFB-Auswahl. Zwischen Oktober 2012 und März 2015 bestritt er insgesamt sechs Länderspiele für die portugiesische U21-Nationalmannschaft. Heute Vormittag trug er ausgerechnet in seiner sportlichen Heimat erstmals den DFB-Adler auf der Brust. 

"Das ist natürlich schon etwas kurios (schmunzelt), aber als die Anfrage gekommen ist, musste ich natürlich nicht lange überlegen", freute sich "Ferro" über die einmalige Chance. "Auch wenn es nur eine Trainingseinheit gewesen ist, ist es natürlich etwas Besonderes im Kreise der Nationalmannschaft zu sein. Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich möchte mich beim DFB und HSV bedanken."

"So stellen wir uns die Zusammenarbeit zwischen Nationalmannschaft und Verein vor." DFB-Torwarttrainer Andreas Kronenberg

Andreas Kronenberg, Torwarttrainer der Nationalmannschaft, sagte nach der Einheit: "Ich bin meinem Kollegen Sven Höh vom HSV und Daniel Heuer Fernandes sehr dankbar, dass sie uns so kurzfristig unterstützen. Für eine professionelle Vorbereitung auf das Spiel gegen Nordmazedonien am Montag ist es wichtig, dass wir neben Bernd, der gestern nicht gespielt hat, einen weiteren Torhüter zur Verfügung haben. Dank des guten Austauschs mit den Verantwortlichen des HSV, der auch über unseren U 21-Torwarttrainer Klaus Thomforde zustande kommt, haben wir schnell und unkompliziert eine gute Lösung gefunden. So stellen wir uns die Zusammenarbeit zwischen Nationalmannschaft und Verein vor."


Fotos: DFB/Philipp Reinhard