
Verein
08.01.26
Der HSV steht an der Seite von Kevin Keegan
Der Club ist in Gedanken bei seinem ehemaligen legendären Offensivspieler, bei dem eine Krebserkrankung diagnostiziert wurde. Keegan gilt als einer der besten Fußballer, die jemals die Raute auf der Brust getragen haben.
Der ehemalige HSV-Spieler Kevin Keegan ist an Krebs erkrankt. Die Familie der 74-jährigen Fußballikone, die in den 1970er- und 1980er-Jahren unter anderem für den FC Liverpool, den Hamburger SV, den FC Southampton und Newcastle United spielte, machte die Erkrankung am Mittwochabend (7. Januar) öffentlich. In einem offiziellen Statement heißt es: „Kevin wurde kürzlich zur weiteren Abklärung anhaltender Bauchbeschwerden ins Krankenhaus eingeliefert. Diese Untersuchungen haben eine Krebsdiagnose ergeben, weshalb Kevin sich nun einer Behandlung unterziehen wird. Kevin ist dem medizinischen Team für das Eingreifen und die fortlaufende Betreuung sehr dankbar. In dieser schwierigen Zeit bittet die Familie um Privatsphäre und wird keine weiteren Stellungnahmen abgeben.“
Joseph Kevin Keegan wechselte 1977 vom FC Liverpool zum HSV. In seinen drei Jahren bei den Rothosen avancierte der quirlige Offensivspieler zu einem der ersten Superstars der Bundesliga, gewann mit dem HSV in der Saison 1978/79 die deutsche Meisterschaft und war aufgrund seiner leidenschaftlichen Spielweise ein absoluter Publikumsliebling. Während seiner Zeit in Hamburg erhielt Keegan zweimal den Ballon d’Or als „Europas Fußballer des Jahres“ (1978 und 1979). Der 63-malige englische Nationalspieler und langjährige Kapitän der Three Lions absolvierte insgesamt 90 Pflichtspiele für die Rothosen, in denen ihm 32 Tore gelangen. Von den Fans des FC Liverpool und des HSV liebevoll „King Kev“ oder „Mighty Mouse“ genannt, sorgte Kevin Keegan für unvergessliche Momente und zählt bis heute zu den größten Spielern, die jemals die Raute auf der Brust getragen haben.
Der Hamburger SV steht in dieser schwierigen Zeit an der Seite seines ehemaligen legendären Offensivspielers und ist in Gedanken bei ihm und seiner Familie. Stay strong, „Mighty Mouse“!
