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Stimmen zum Spiel

21.01.17

"Wir hätten den Punkt verdient gehabt"

Der HSV muss sich dem VfL Wolfsburg mit 0:1 geschlagen geben. Dabei war trotz knapp einstündiger Unterzahl durchaus mehr drin, wie enttäuschte Rothosen nach dem Spiel resümierten. HSV.de präsentiert die Stimmen zum Spiel.

Knapp 60 Minuten lang hatten die Rothosen beim Auswärtsspiel in Wolfsburg in Unterzahl alles in die Waagschale geworfen und sich absolut ebenbürtig präsentiert. Doch gerade in dem Moment, als sie einem eigenen Treffer sogar näher schienen, reichte den Wölfen ein blitzsauber ausgespielter Konter zum entscheidenden 1:0 und dem dreifachen Punktgewinn. Dementsprechend enttäuscht zeigten sich die HSVer im Anschluss an das Spiel in der Mixed Zone der Volkswagen Arena. Man habe einen großartigen Kampf gezeigt, aber sich am Ende leider nicht belohnen können. HSV.de präsentiert die Stimmen zum Spiel. 

Mergim Mavraj: Wir sind sehr enttäuscht und unglücklich über den Ausgang des Spiels. Wir haben das Gegentor zu einem ganz bitteren Zeitpunkt kassiert, müssen es uns aber auch auf die eigene Fahne schreiben, in dieser Situation auswärts in Unterzahl ein Kontertor gefangen zu haben. Ich bin aber ein positiver Mensch und habe heute viele positive und gute Ansätze in unserem Spiel gesehen. Wir haben vor dem Anpfiff mit Johan Djourou und im Spiel mit Albin Ekdal zwei wichtige Leistungsträger verloren, aber dieser Situation gut getrotzt. Wir haben defensiv sehr gut dagegen gehalten und uns fehlte am Ende trotz der Unterzahl auch nicht die Kraft. Wir müssen jetzt die richtigen Lehren aus diesem Spiel ziehen, müssen Mut und Kraft aus unserem Auftritt ziehen. So spielt kein Tabellensechzehnter.    

Christian Mathenia: Wir sind natürlich sehr enttäuscht. Ich denke, dass wir 84. Minuten ein sehr gutes Spiel gemacht und trotz Unterzahl stark dagegengehalten haben. Albin passiert dann in der ersten Halbzeit das Missgeschick. Leider ist es nicht das erste Mal, dass wir uns in der laufenden Saison so selbst schaden. Der Teamspirit in der Kabine war in der Halbzeit dennoch sehr, sehr groß. Wir haben alle an die Sensation geglaubt. Wir wollten nicht nur einen Punkt holen, wir wollten auch die Konter, die wir bekommen, ordentlich ausspielen, um so vielleicht noch den Lucky Punch zu machen. Es ist schade, dass wir uns am Ende nicht für die harte Arbeit belohnt haben, aber so ist Fußball nun einmal. Wir müssen den Blick jetzt auf Ingolstadt richten und dort selbstbewusst und willensstark auftreten. Nur so können wir das, was wir vor der Winterpause angefangen haben, fortführen.

Jens Todt: Die Niederlage tut brutal weh, weil wir das Gegentor durch einen Konter gefangen haben und dem Tor gefühlt sogar näher waren. Der Gesamtauftritt war dennoch gut. Die Mannschaft hat für Albin gespielt und der Kampf war große Klasse. Am Ende hätten wir den einen Punkt verdient gehabt, aber Spiele mit einem solchen Verlauf verliert manchmal, wenn man unten in der Tabelle steht. Unsere beiden Innenverteidiger haben so gespielt, als wären sie schon immer in der Mannschaft, haben toll gefightet und sich in jedes Duell gekämpft.  

Markus Gisdol: Wir sind enttäuscht und verärgert, weil wir heute zumindest einen Punkt hätten mitnehmen müssen. Der Platzverweis war ärgerlich und hat uns natürlich nicht in die Karten gespielt. Danach hat meine Mannschaft die Situation angenommen und eine gute Reaktion gezeigt. Das Gegentor fällt in einer Phase, in der wir dem Führungstreffer näher waren als Wolfsburg. Es wäre auch nach dem Platzverweis mindestens ein Punkt drin gewesen. Deshalb bin ich unzufrieden mit dem Ergebnis, nicht aber mit der Leistung meiner Mannschaft.