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Trainingslager

26.06.22

Glatzel: „Es lohnt sich, nochmal dafür zu kämpfen“

In einer Medienrunde am zweiten Trainingslager-Tag sprach Robert Glatzel über die Gründe für seinen HSV-Verbleib, die Belastungen in der Steiermark und die verbesserte Ausgangslage vor der neuen Saison.

Viel mehr Schlüsselspieler geht nicht: In seiner ersten HSV-Saison (2021/22) stand Robert Glatzel in allen 41 Pflichtspielen auf dem Rasen, war an 31 Toren (27 Treffer, vier Vorlagen) direkt beteiligt und verrichtete darüber hinaus noch enorm wertvolle Arbeit im Spiel gegen den Ball. Dementsprechend gefragt war der 28-Jährige nach der Spielzeit auf dem Transfermarkt, umso bemerkenswerter seine eindeutige Entscheidung für den HSV. Trotz höherklassiger Angebote verlängerte „Bobby“ seinen Vertrag bis zum Sommer 2025 und setzte damit ein eindeutiges Zeichen für die Zukunft. Auch im gerade begonnenen Sommertrainingslager in der Steiermark gehört Glatzel zu den wichtigen Säulen und stellt seinen Stellenwert in jeder Trainingseinheit unter Beweis. In einer Medienrunde sprach der Mittelstürmer am heutigen Sonntagmittag (26. Juni) nun erstmals über die ereignisreiche Zeit nach dem Saisonende und seine zukünftigen Ambitionen mit dem HSV.

Im Detail sprach Robert Glatzel über… 

… einen möglichen Abschied vom HSV vor der Vertragsverlängerung: Ich habe mir nach dem Saisonende schon überlegt, wie es sportlich für mich weitergeht und habe mir verschiedene Sachen angehört. Genau so bin ich aber auch mit Jonas Boldt verblieben. Im Urlaub habe ich dann mit der Familie entschieden, dass viel mehr Gründe für einen Verbleib beim HSV sprechen. Die Gesamtsituation mit dem Vertrauen zum Trainer, die Chance auf den Aufstieg, die Stadt und das Wohlfühl-Gefühl der Familie waren da vorrangig wichtig. Für das alles lohnt es sich einfach, nochmal dafür zu kämpfen, in die Bundesliga aufzusteigen. Das wäre mit dem HSV viel mehr wert als bei einem anderen Verein. 

… die Ausgangslage vor der kommenden Saison: Ich sehe es sehr positiv, da ich jetzt schon ein Jahr hier bin. Am Anfang der vergangenen Serie habe ich schon gemerkt, dass ich etwas Zeit benötigt habe. Jetzt kenne ich die Liga, die Teamkollegen und das Trainerteam, daher habe ich jetzt einfach mehr Erfahrung und insgesamt einen Vorteil. Deswegen denke ich auch, dass ich meine Leistungen bestätigen kann. Es ist auf jeden Fall das Ziel, da weiterzumachen, wo ich in der letzten Saison aufgehört habe.

… die Abläufe im Trainingslager: Die Belastung ist schon enorm, aber das gehört dazu, dafür ist man Profi. Für den Abend nimmt man sich meistens kein großes Programm mehr vor, weil der Fokus einfach voll auf dem Training liegt. Es ist schon eher so, dass man seinen Körper noch pflegt und sich auf die nächste Einheit vorbereitet, von daher ist da wenig Zeit für Filme oder andere Sachen. Wir treffen uns eher, um uns zu unterhalten. Oder spielen Tischtennis. Sieben Tage Vollgas ist der Fokus.