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29.01.20

HSV schafft Anlauf- und Schutzstelle im Volksparkstadion

Im Zuge der Neufassung der Stadionordnung für das Volksparkstadion wird zur Rückrunde der Saison 2019/20 die Anlauf- und Schutzstelle Ankerplatz geschaffen.

Die Stadionordnung für das Volksparkstadion wurde 2019 aktualisiert und gilt ab sofort in ihrer neuen Fassung. Auf Initiative des Netzwerkes Erinnerungsarbeit wurde ein Antidiskriminierungsparagraf in die Stadionordnung (§ 3) aufgenommen:

„Im Geltungsbereich der Stadionordnung nach § 1 sind jegliche Formen von Rassismus, Sexismus, Homophobie, Antisemitismus, Antiziganismus sowie alle weiteren Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit verboten.“

Im Sinne des Antidiskriminierungsparagrafen wird zur Rückrunde der Saison 2019/20 im Volksparkstadion eine Anlauf- und Schutzstelle für Hilfe- und Ratsuchende geschaffen, die am Spieltag Diskriminierung und/oder Gewalt (mit-)erlebt haben.

„Wir halten diese Stelle für eine bedeutende Neuerung im Volksparkstadion“, sagt der HSV-Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann: „Als weltoffener Club nehmen wir bewusst eine aktive Rolle in der Gesellschaft ein. Wir positionieren uns klar gegen jegliche Form von Diskriminierung, Gewalt und Extremismus. Diese Haltung und Ausrichtung sind uns wichtig.“

Im Rahmen der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung kann auf diese Weise ein kleiner Beitrag zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen geleistet werden: Ziel 5 „Geschlechtergleichheit“, Ziel 10 „Weniger Ungleichheiten“ und Ziel 16 „Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen“.

Die Schaffung der Anlauf- und Schutzstelle wird vom Netzwerk gegen Sexismus und sexualisierte Gewalt unterstützt, das im November 2019 ein Handlungskonzept gegen sexualisierte Gewalt im Zuschauer*innensport Fußball veröffentlicht hat.

Die Anlauf- und Schutzstelle trägt den Namen Ankerplatz und soll ein sicherer Hafen für Hilfe- und Ratsuchende sein, die am Spieltag Diskriminierung und/oder Gewalt (mit-)erlebt haben. Der Ankerplatz befindet sich im Umlauf hinter Block 22/23A. Fans, die Hilfe und/oder Rat suchen, können sich ab Stadionöffnung bis eine Stunde nach Abpfiff vor Ort oder telefonisch unter 040 4155-2222 melden. Außerhalb der Spieltage ist die Kontaktaufnahme zusätzlich per E-Mail an ankerplatz@hsv.de möglich. Als Ansprechpartner stehen euch das Ankerplatz-Team und eure HSV-Fanbeauftragten zur Verfügung. Lasst uns nicht wegschauen, sondern das #Flutlicht anmachen.

Mögliche Vorfälle und Beobachtungen werden dokumentiert und anonymisiert ausgewertet. Auf diese Weise soll der Ankerplatz dazu beitragen, dass sich alle Stadionbesucher im Volksparkstadion noch wohler und sicherer fühlen. Das zugrunde liegende Konzept soll im Austausch mit Opferhilfeeinrichtungen und Beratungsstellen innerhalb des Hamburger Hilfenetzes kontinuierlich weiterentwickelt werden.

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