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Pressekonferenz

20.10.21

„In diesem Bereich müssen wir noch genauer werden“

In der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel beim SC Paderborn sprach HSV-Cheftrainer Tim Walter über alle relevanten Themen rund um die Rothosen.

Drei Remis in Folge haben auch Tim Walter nicht glücklich gemacht. Der ehrgeizige HSV-Cheftrainer will mit seiner mutigen Spielidee immer den maximalen Erfolg, zuletzt standen Aufwand und Ertrag aber nicht im optimalen Verhältnis. Eine ergebnistechnische Wende soll nun am kommenden Freitag (22. Oktober, Anstoß: 18.30 Uhr) in Paderborn gelingen, wobei der gastgebende Sportclub eine hohe sportliche Hürde darstellt. Die Ostwestfalen stehen nach zehn Spieltagen auf Rang vier und haben bereits 18 Punkte auf dem Konto. Warum der eingeschlagene HSV-Weg dennoch der richtige ist, welche Rolle Sebastian Schonlau in der Herangehensweise spielt und auf welche Stärken des Gegners es zu achten gilt, das erklärte Coach Walter in der heutigen Pressekonferenz.

Im Detail sprach der HSV-Cheftrainer über…

… Kapitän Sebastian Schonlau, der an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt: Er ist sehr kommunikativ, wir haben einen sehr intensiven Austausch. Ich vertraue ihm, darum ist er auch der Kapitän. Er geht voran und bringt fußballerisch sehr viel mit. Dementsprechend spielt er eine sehr wichtige Rolle. 

"Paderborn zeichnet sich durch eine exterme Kompaktheit und ein gutes Umschaltspiel aus"

… die Stärken des SCP: Es gibt einige Mannschaften, die weiter oben stehen als gedacht. Dazu gehört auch der SC Paderborn, den eine extreme Kompaktheit und ein gutes Umschaltspiel auszeichnet. Natürlich ist Sven Michel im Sturm sehr gefährlich, aber er wird auch stark bedient. Das spricht für den mannschaftlichen Zusammenhalt des SCP. 

… die Stimmungslage: Natürlich freuen auch wir uns nicht über ein Unentschieden. Intern sind wir uns einig, dass wir viel Unterstützung erfahren, im Umkehrschluss aber auch in Form von Siegen zurückzahlen wollen. Die Menschen im Umfeld gehen den eingeschlagenen Weg mit und finden ihn auch gut, am Ende geht es aber auch immer um Ergebnisse.

… das suboptimale Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag: Die Jungs sind immer bereit, alles zu investieren. Manchmal stellen wir uns dabei nicht optimal an, wie beim Gegentor gegen Düsseldorf. Was die Chancenverwertung betrifft, ist es immer schwerer vorne abzuschließen, weil da der Raum enger wird. In dem Bereich müssen wir noch genauer werden und mehr Effizienz herstellen.