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Vorbericht

16.05.20

Re-Start der Rothosen in Fürth: spezielles Spitzenspiel

Der Hamburger SV tritt am Sonntag (17. Mai) bei der SpVgg Greuther Fürth an und will nach der rund neunwöchigen Corona-Pause erfolgreich aus den Startlöchern kommen.

64 Tage und 19 Stunden. Exakt diese Zeit liegt zwischen dem ursprünglich geplanten Termin (13. März, 18.30 Uhr) für die Partie zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem Hamburger SV und dem Anpfiff am kommenden Sonntag (17. Mai) um 13.30 Uhr. Das sind neun Wochen, ein Tag und 19 Stunden, in denen sich vieles verändert hat. Die Corona-Pandemie hat national und international für Probleme gesorgt, die auch vor dem Profifußball nicht Halt machten. Folgerichtig wurde die Partie an jenem Freitagabend im März rund zwei Stunden vor Spielbeginn abgesagt. Nun steht der Vergleich erneut auf der Agenda - mit sehr ähnlichen Vorzeichen. Denn was sich trotz der etwas mehr als neunwöchigen Unterbrechung des Wettbewerbs in der 2. Bundesliga nicht geändert hat: Der HSV bestreitet am Sonntag das erste "Geisterspiel" der Vereinsgeschichte und trifft dabei auf einen ambitionierten Gegner, der eine überdurchschnittlich starke Saison spielt.

HSV trotz vier Ausfällen gut gerüstet

Den letztgenannten Fakt untermauerte auch HSV-Cheftrainer Dieter Hecking in der gestrigen virtuellen Pressekonferenz, als er das "Kleeblatt" mit reichlich Lob versah: "Die Spielvereinigung hat gerade in den Wochen vor der Corona-Pause ihre Qualitäten gezeigt. Die Mannschaft sucht den spielerischen Ansatz und will hoch pressen. Das macht sie interessant. Es ist für mich keine Überraschung, dass die Fürther Jahr für Jahr im oberen Drittel der 2. Bundesliga mitspielen. Insgesamt wird es sicher ein interessantes Spiel." In der vom Fußball-Lehrer angepriesenen Partie werden allerdings gleich vier HSV-Profis nicht mitwirken können: Julian Pollersbeck (Knöchel), Jan Gyamerah (Muskelverletzung am Hüftbeuger), Ewerton (Innenband) und Gideon Jung (Hüftbeuger) verpassen den Re-Start verletzungsbedingt. Darüber hinaus sind allerdings alle HSV-Profis fit und einsatzbereit. Auch Timo Letschert (muskuläre Probleme) und Martin Harnik (Wadenzerrung), die zu Beginn des Quarantäne-Trainingslagers in Herzogenaurach etwas kürzer treten mussten. Im Hotel "HerzogsPark", das rund 20 Autominuten vom Sportpark Ronhof entfernt liegt, arbeitete der HSV-Tross seit dem vergangenen Montag (11. Mai) konzentriert und fokussiert an der Rückkehr in den Spielbetrieb, die mit vielen Athletik-Einheiten im Kleingruppentraining der vorangegangen Wochen bereits bestmöglich vorbereitet wurde.

Fürth mit stabiler Saison

Gut aufgestellt geht der HSV also in das Duell mit den Franken, die das Spitzenspiel gegen die Rothosen aus einer komfortablen Tabellen-Konstellation heraus angehen können. Mit 36 Punkten nach 25 Spieltagen ist der Klassenerhalt nur noch Formsache (elf Punkte Vorsprung auf Relegationsrang 16), zudem bietet sich dem "Kleeblatt" die Chance, den Rückstand auf den HSV (Platz 3, 44 Punkte) deutlich zu verkürzen. Dementsprechend angriffslustig wird Fürth-Coach Stefan Leitl seine Männer einstellen, die sich - und auch das hat sich seit dem ursprünglich anberaumten Termin nicht geändert - auch weiterhin auf einen zwar veränderten aber dennoch vorhandenen Heimvorteil einstellen können, wie Sportpsychologe Bernd Strauß von der Universität Münster gegenüber der "dpa" feststellte: "Der gefühlte Heimvorteil entsteht dadurch, dass man glaubt, einen Vorteil zu haben. Eine selbsterfüllende Prophezeiung sozusagen. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass die Heimmannschaften Schaden nehmen, weil keine Zuschauer da sind. Aus dem leeren Stadion wird ja kein Auswärtsspiel." Den HSV erwartet zum Re-Start also ein ganz spezielles Spitzenspiel. Das hat sich auch in den vergangenen 64 Tagen und 19 Stunden nicht verändert.


INFO: Wer live und hautnah beim Spiel in Fürth dabei sein möchte, dem sei das HSVnetradio sowie der HSV-Liveticker zum Spiel ans Herz gelegt. Jeweils um 13.15 Uhr geht es auf diesen Plattformen los.

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