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01.06.22

Soli-Ticket-Verkauf ermöglicht Sachspende für Geflüchtete

Als Teil einer HSV-weiten Arbeitsgruppe spendet die HSV-Stiftung „Der Hamburger Weg“ Artikel des täglichen Bedarfs in Höhe von 23.464 Euro zur Verteilung an Geflüchtete aus der Ukraine.

Noch immer fordert der Krieg in der Ukraine seinen Preis und zwingt viele Menschen dazu, vor den grausamen Zuständen in ihren Heimatorten zu fliehen. Auch in Hamburg kommen viele Geflüchtete unter und hoffen hier auf einen sicheren Zufluchtsort. Der Hamburger SV möchte diesen Menschen gezielt helfen und verkaufte im April 2022 symbolische Soli-Tickets an die HSV-Fans. Die Reinerlöse wurden zu 100 Prozent an die HSV-Stiftung gespendet und werden nun zur Unterstützung der in Hamburg untergebrachten ukrainischen Geflüchteten genutzt.

Die Hilfsbereitschaft der HSV-Fans war enorm und bereits in kürzester Zeit konnten viele Soli-Tickets verkauft werden. Am Ende der Aktion gingen insgesamt 68.172,57 Euro als Reinerlös an die HSV-Stiftung „Der Hamburger Weg“, die mit einem Teil der Gelder nun die Kleiderkammer der Luthergemeinde unterstützt.

Am heutigen Mittwoch, den 1. Juni 2022, fuhr ein vollgepackter LKW von HSV-Partner REWE zur Kleiderkammer der Luthergemeinde Hamburg-Bahrenfeld. Mit an Bord waren Artikel des täglichen Bedarfs wie Windeln, Shampoo, Tampons oder Feuchttücher im Warenwert von 23.464 Euro, die darauf warteten, von den Helfern des HSV und der Kleiderkammer in das Lager der Vergabestelle eingeräumt zu werden. Mit diesen Artikeln soll die zentrale Anlaufstelle für Geflüchtete aus der Ukraine unterstützt werden, die bereits seit Beginn des Krieges in der Ukraine vielen Geflüchteten mit Kleidung und Hygieneartikeln helfen konnte.

„Lieber HSV, lieber Hamburger Weg, vielen Dank für die großzügige Spende! Wir haben hier täglich zwischen 80 und 100 Menschen, die zu uns kommen und sich Kleidung, Fahrräder, Sozialberatung und Hygieneartikel holen. Wir freuen uns sehr, dass wir ab heute noch mehr Geflüchtete mit den dringend benötigten Hygieneartikeln ausstatten können.“ (Sabine Antpöhler, Regerhof Luthergemeinde Bahrenfeld)

Neben der heute umgesetzten Spendenaktion arbeitet eine HSV-Arbeitsgruppe daran, weitere Projekte zu planen, mit denen, Dank der Reinerlöse aus dem Soli-Ticket-Verkauf die Geflüchteten aus der Ukraine hier in Hamburg unterstützt werden können.


Folgende Aktionen hat der HSV bislang für die Geflüchteten aus der Ukraine umgesetzt:

Sachspenden für Ukraine-Geflüchtete

Gemeinsam mit verschiedenen HSV-Institutionen sammelte der Supporters Club Sachspenden für geflüchtete Menschen aus der Ukraine. Die Sachspenden gingen an die Kleiderkammer Lutherkirche und die Rotary Ukraine-Hilfe, die diese an Flüchtende aus der Ukraine verteilten.

Benefizspiel

Das Volksparkstadion war Ende Mai Austragungsort des Benefizspiels zwischen den "DFB All-Stars" und dem "Team Hamburg & die Welt mit HSV-Legenden". Vor rund 10.000 Zuschauern spielten zahlreiche ehemalige Fußballprofis und weitere Prominente für den guten Zweck. Alle Erlöse aus der Veranstaltung kamen der Ukraine zugute. Zum ausführlichen Bericht geht es hier.

Soli-Ticket-Verkauf erlöst 68.172,57 Euro Spenden

Der HSV bot symbolische Soli-Tickets als Spendenaktion für geflüchtete Menschen aus der Ukraine an. Die Reinerlöse in Höhe von 68.172,57 Euro wurden an die HSV-Stiftung gespendet, die mit den Geldern die Geflüchteten aus der Ukraine in Hamburg unterstützt.

Shirt-Versteigerung bringt 7.551,87 Euro ein

Der Supporters Club hat elf der von HSV-Profis getragenen Friedensshirts versteigert, die die Spieler beim Aufwärmen vor der Partie beim 1. FC Nürnberg Anfang März dieses Jahres getragen haben. Insgesamt sind dabei 7.551,87 Euro zusammengekommen. Der komplette Erlös kommt den Geflüchteten Menschen aus der Ukraine zugute. Zum ausführlichen Bericht geht es hier.

Teilnahme an der Fußballschule wird ermöglicht

Die HSV-Stiftung "Der Hamburger Weg" bietet in Zusammenarbeit mit der HSV-Fußballschule geflüchteten Kindern aus der Ukraine eine kostenlose Teilnahme an den Trainingsangeboten der Fußballschule an.

Einladung zum gemeinsamen Essen

Nach der Absage des Zweitliga-Spiels zwischen dem Hamburger SV und dem FC Erzgebirge Aue entstand über Nacht die spontane Idee, Geflüchtete aus der Ukraine sowie deren Begleitungen und Helfer zum Mittagessen ins Fan-Restaurant „Raute“ einzuladen. Das Essen, das für das Heimspiel-Publikum bereits angeliefert worden war und aus rechtlichen Gründen nur im Volksparkstadion verköstigt werden darf, sollte sinnvoll und nachhaltig genutzt werden. Zusammen mit unterstützenden Fans des HSV und des FC Erzgebirge Aue sowie Dino Hermann kamen in Etappen rund 400 Menschen dem Angebot nach – und demonstrierten mit einem Lächeln im Gesicht, welch große Wirkung eine kleine Geste haben kann.