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Stimmen zum Spiel

08.08.21

„Wir haben viel Intensität hineingeworfen“

Pokalfight: Gegen Zweitliga-Absteiger Eintracht Braunschweig mussten die Rothosen ein richtig hartes Stück Arbeit verrichten, um in die 2. Runde des DFB-Pokals einzuziehen. Die Stimmen zum Spiel.

Es war ein hartes Stück Arbeit, das die HSV-Profis verrichten mussten, um am Sonntagabend bei Eintracht Braunschweig als Sieger vom Platz zu gehen. Am Ende gealng es, was die Rothosen natürlich glücklich stimmte, auch wenn Trainer Tim Walter nicht rundum zufrieden war. Grund hierfür: Sein Team hatte es verpasst, nach der Führung durch Jan Gyamerah nachzulegen und das Tempo hochzuhalten. Am Ende aber fanden die Rothosen das Gaspedal wieder und zogen nach dem Siegtreffer von Robert Glatzel zwar knapp, aber insgesamt verdient in die 2. Runde des DFB-Pokals ein. Die Stimmen zum klassischen Pokalfight.

Jan Gyamerah: Die Braunschweiger haben mit ihren Fans im Rücken eine starke Leistung gezeigt, daher war es für uns ein schwieriges Spiel. Nach dem 1:0 haben wir ein wenig nachgelassen und dann kurz vor der Pause den Ausgleich kassiert. In der Halbzeit haben wir besprochen, dass wir jetzt selbst wieder aktiver werden wollen. Im Endeffekt ist uns das mit dem Tor von Robert dann auch gelungen.

"Braunschweig hat sich in jeden Ball und in jeden Zweikampf geschmissen"

Robert Glatzel: Braunschweig hat sich in jeden Ball und in jeden Zweikampf geschmissen, das hat es für uns natürlich schwer gemacht. Zumal die Braunschweiger auch noch ihre Fans im Rücken hatten. Aber es war gut, dass wir drangeblieben sind und uns am Encde durchsetzen konnten. Dass ich dabei das entscheidende Tor machen konnte, fühlt sich für mich natürlich gut an, aber entscheidend ist einzig und allein, dass wir in die 2. Runde eingezogen sind.

Tim Walter: Wir sind sehr gut ins Spiel reingekommen, hatten Braunschweig auch etwas tiefer stehend und auf Umschaltmomente setzend erwartet. Nach dem 1:0 haben sie es dann auch geschafft, da hatten wir nicht die Bereitschaft, das Optimum herauszuholen. Dementsprechend ist auch das Gegentor gefallen. Das darf nicht passieren. Für die zweite Halbzeit muss ich meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Sie hat versucht, von hinten herauszuspielen und das Spiel zu dominieren. Wir haben viel Intensität hineingeworfen und das Tor geschossen. Die Standards haben wir danach überragend wegverteidigt. 

Michael Schiele: Wir wollten ein bisschen tiefer stehen. Wenn wir sie höher angegangen wären, dann wäre mit ihren Positionswechseln zu viel Risiko drin. So haben wir wenig zugelassen. Das Tor fällt dann aus einem Fehler. Das passiert. Aber wir sind verdient zum Ausgleich gekommen mit einer super Kontersituation. In der zweiten Halbzeit haben wir mehr Fußball gespielt. Da waren einige gute Aktionen dabei, die auch hätten anders ausgehen können. Wir haben einen Standard nicht wegverteidigt. Schade, dass wir es nicht geschafft haben, auf 120 Minuten zu gehen. Ich wäre gespannt gewesen, wie es dann mit den Fans ausgegangen wäre.