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01.10.21

"Wir sind froh über diesen glücklichen Punkt"

Die HSV-Profis zeigten sich nach dem Abpfiff nicht zufrieden mit der gezeigten Leistung, freuten sich aber  über den glücklichen Punktgewinn.

Der HSV ist mit mehr als einem blauen Auge in Aue davongekommen und entführte sehr glücklich einen Punkt aus dem Erzgebirgsstadion. Mit der letzten Aktion des Spiels traf Aues Dirk Carlson in der 94. Minute ins eigene Netz und markierte so den 1:1-Ausgleich für die Rothosen, die sich fast über die die gesamte Spielzeit sehr schwer damit taten, gegen kämpfende und tief stehende Gastgeber klare Torchancen herauszuspielen. Dementsprechend glücklich zeigten sich die Protagonisten über den Punktgewinn. 

Sebastian Schonlau: Es war heute definitiv nicht unser bestes Spiel, obwohl wir eigentlich sehr gut reingekommen sind, doch dann haben wir nach einer Viertelstunde den Faden verloren. Wenn du dann hier in diesem Stadion und gegen diesen kämpferischen Gegner zurückliegst, dann wird es verdammt schwer. Positiv ist, dass wir dennoch mutig geblieben sind und weiter auf das Tor gespielt haben, das dann ja auch irgendwie noch zustande gekommen ist. Es war ein sehr hitziges und emotionsgeladenes Spiel mit zwei verrückten Toren, in dem wir am Ende froh sein müssen, den einen Punkt mitzunehmen.

Jonas Meffert: Aue stand sehr tief, was natürlich keine Ausrede sein darf. Aber gegen diese kämpferische und tiefstehende Auer Mannschaft haben wir uns deshalb etwas schwer getan, aber natürlich hätten wir uns auch unter diesen Umständen mehr Chancen erspielen müssen. Stattdessen geraten wir durch ein Gegentor, das ich so in der Form auch noch nicht gesehen habe, in Rückstand. Trotzdem haben wir uns am Ende noch den verdienten Ausgleich erkämpft, auch wenn dieses Tor ja auch mindestens genauso kurios war. Für uns als Team ist es aber einfach wichtig, dass wir dieses Spiel am Ende nicht verloren haben.

"Solche Tage, an denen gar nichts zusammenläuft, gibt es" Tim Walter

Tim Walter: Wir waren heute nicht gut, waren sehr pomadig und nicht zielstrebig. Solche Tage, an denen gar nichts zusammenläuft, gibt es. Trotzdem haben wir an unsere Chance geglaubt und haben daran gearbeitet, hier doch noch das eine Tor zu machen. Deshalb sind wir froh über diesen glücklichen Punkt, den wir hier am Ende mitnehmen konnten, weil wir trotz unseres schlechten Spiels einfach nicht aufgehört haben.

Marc Hensel: Ich bin sehr stolz auf uns, auf die Region, den Verein, die Fans und natürlich die Mannschaft. Wie wir alle gemeinsam heute agiert haben, das ist herausragend. Der HSV ist die stärkste Mannschaft der Liga und trotzdem haben wir das Spiel dominiert und hätten das 2:0 machen müssen. Die Tragik zum Ende des Spiels tut natürlich unglaublich weh, wird uns aber nur noch stärker machen.