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Stimmen zum Spiel

12.02.22

„Wir sind geduldig und beharrlich geblieben“

Der HSV gewinnt gegen starke Heidenheimer mit 2:0 und fährt damit den dritten Dreier in Folge ein. Doch es war ein ganz hartes Stück Arbeit, wie alle HSV-Protagonisten betonen. Die Stimmen zum Spiel.

Nach dem Abpfiff genossen die Profis des HSV ihre Ehrenrunde. Endlich waren wieder mehr Zuschauer im Volksparkstadion dabei gewesen, 10.000 an der Zahl. Und die hatten ihr Team am Sonnabend (12. Februar) durch die fünfminütige Nachspielzeit getragen, ehe der Schlusspfiff ertönte, der 2:0-Heimsieg des HSV gegen den 1. FC Heidenheim feststand und der ganze HSV-Tross sich auf den Weg durchs Stadion machen konnte. Und das mit einem großen Strahlen im Gesicht, aber durchaus auch mit müden Beinen, denn es war das erwartet schwere Spiel gewesen gegen die laufstärkste Mannschaft der Liga, die auch an diesem 22. Spieltag unter Beweis stellte, dass sie jeden Gegner vor schwerwiegende Probleme stellen kann. Entsprechend wertvoll ordneten die Rothosen diesen wichtigen Sieg auch ein, als sie im Anschluss an die Ehrenrunde in der Mixed-Zone des Volksparkstadions Stellung nahmen. Die Stimmen zum Spiel.

Sonny Kittel: Es war ein schweres Spiel, weil Heidenheim sehr viel gelaufen ist und auch einige Möglichkeiten hatte. Grundsätzlich war es aber dennoch ein verdienter Sieg, weil wir den Kampf angenommen und einen unangenehmen Gegner geschlagen haben. Wir haben über die gesamte Spielzeit dagegegengehalten, hatten das eine oder andere Mal aber auch etwas Glück. Es ist ein schöner Nebeneffekt, dass ich jetzt Zweitliga-Rekordtorschütze des HSV bin, letztendlich bedeutet mir das aber nicht so viel, weil ich ein Teil der Mannschaft bin und dem Team helfen will. 

Miro Muheim: Ich denke schon, dass es ein verdienter Sieg war. Wir hatten mehr Spielanteile, auch wenn Heidenheim nach dem Seitenwechsel und vor unserem ersten Tor mehr Chancen hatte. Wir haben aber top verteidigt, alles reingeworfen und diese eklig zu bespielende Mannschaft niedergekämpft. Den Lohn dafür haben wir bei den zwei Toren geerntet.

"Wir haben nicht nur offensiv gut die Vorgaben des Trainers umgesetzt, sondern auch gut verteidigt"

Daniel Heuer Fernandes: Es war ein sehr gutes Spiel von uns, das wir aus meiner Sicht absolut verdient gewonnen haben. Wir haben uns gute Chancen herausgespielt, sind aber auch jederzeit geduldig geblieben und haben uns am Ende belohnt. Aber natürlich hatten auch die Heidenheimer ihre Chancen, das kannst du in den immer sehr intensiven Spielen gegen den FCH nicht verhindern. Doch wir haben nicht nur offensiv gut die Vorgaben des Trainers umgesetzt, sondern auch gut verteidigt, haben uns in die Bälle geworfen und uns auch deshalb den Sieg verdient.

Tim Walter: Wir haben ein ganz intensives Spiel gesehen, in dem es viel auf Geduld ankam. Die haben wir heute aufgebracht. Es war klar, dass wir ganz viele Szene haben werden, wo wir uns nach vorne spielen und nicht ganz durchkommen und die Heidenheimer immer wieder da sind. Sie laufen bis zum Abwinken und es ist richtig unangenehm gegen sie zu spielen. Da musst du beharrlich bleiben, um dir die Situationen zu erspielen. Das haben wir getan. Dass der Gegner auch zu Chancen kommt, ist normal. Wir haben versucht, alles zu verteidigen. Letztendlich haben wir dadurch, dass wir geduldig und beharrlich geblieben sind, die Tore erzwungen und meiner Meinung nach verdient gewonnen. 

Frank Schmidt: Meine Mannschaft hat mir heute gut gefallen. Man hat gesehen, was wir hier vorgehabt haben. Wir wollten weniger Passwege schließen, vielmehr wollten wir Balldruck erzeugen. Das ist uns lange Zeit sehr gut gelungen. Wenn wir geordnet waren, war es schwer hinter unsere Kette zu kommen. Wir hatten früh eine große Chance, dazu gab es ein, zwei Situationen, wo uns Kevin Müller geholfen hat. Ich habe in der ersten Halbzeit eine total ausgeglichene Partie gesehen. Dann kommen wir sehr gut aus der Pause und hatten einige gute Chancen. Wenn du etwas mitnehmen will, dann musst du eine davon machen. Dann ist der HSV in Führung gegangen, als wir ungeordnet waren und so wurde es schwer für uns und mit dem 2:0 hat der HSV die Klasse, es nach Hause zu bringen. Die Belohnung hat uns heute leider gefehlt.