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Stimmen zum Spiel

05.12.21

"Das wirft uns nicht um"

Der HSV unterliegt unglücklich mit 0:1 bei Hannover 96. Die Entstehung des einzigen Treffers durch Linton Maina sorgte dabei nach dem Schlusspfiff für Diskussionsstoff im Lager der Rothosen, die sich zugleich selbstkritisch gaben. Die Stimmen zum Spiel. 

Der Hamburger SV hat am Sonntagnachmittag (5. Dezember) im Rahmen des 16. Zweitliga-Spieltages nach zwölf ungeschlagenen Ligaspielen in Serie wieder eine Niederlage hinnehmen müssen. Beim Gastspiel gegen Hannover 96 unterlagen die Rothosen unglücklich mit 0:1 (0:1). Unglücklich deshalb, weil die aufopferungsvoll kämpfenden Hausherren nach einem erfolgreichen Konter durch Linton Maina (13.) in Führung gingen, der Szene allerdings ein nicht geahndetes Foulspiel an Bakery Jatta im 96-Strafraum vorangegangen war. Dementsprechend Diskussionsbedarf hatten die Rothosen im Anschluss an die zweite Niederlage der Saison, ohne diese einzig und allein an dieser strittigen Situation festzumachen. 

Moritz Heyer: Die Niederlage ist ärgerlich. Wir hatten genug Chancen, ein Tor zu erzielen. In einer Situation haben wir dann nicht genug aufgepasst. Wobei es davor auch nach meiner Ansicht ein Elfmeter war. Das wirft uns nicht um. Wir versuchen, nächste Woche weiterzumachen. Heute und morgen tut es sicherlich weh, aber dann geht der Blick wieder nach vorne. 

Sebastian Schonlau: Mit dem, wie wir gefightet und wie wir Fußball gespielt haben, wird uns diese Niederlage nicht umwerfen auf unserem Weg.

Tim Walter: Freud und Leid liegen manchmal nah beieinander, das sieht man zum Beispiel an den Szenen vor dem 0:1. Ich mache meiner Mannschaft keinen Vorwurf – die Jungs haben es bis zum Ende probiert, aber am Ende haben wir keine Punkte im Gepäck. Wir müssen schauen, dass wir uns selber mit einem Tor belohnen. Meine Mannschaft hat trotz des Platzes ein gutes Spiel gemacht. Wir haben Fußball gespielt, haben fast nix zugelassen. Auch beim Tor sind wir gut dabei. Der Ball prallt so ab, dass er zu Maina kommt. Vorne hatten wir dann oft Pech. Das ist so im Fußball. Das akzeptieren wir und weiter geht’s. 

Zum vermeintlichen Foul an Jatta vor dem Treffer von Maina: Er hat es nicht gepfiffen. Ich bin es leid, jedes Mal darüber diskutieren zu müssen. Man muss es sich anschauen, wenn man nicht sicher ist. Das ist ganz menschlich und Fehler sind auch menschlich. Das müssen wir jetzt akzeptieren. Wir können trotzdem Tore schießen und lassen uns darauf nicht ein.