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Nachbericht

27.09.21

Unbedingter Siegeswille als Antrieb für den Lernprozess

In einer Medienrunde am Montagmittag hat Sportdirektor Michael Mutzel die ansprechende Leistung gegen Nürnberg und den generellen Entwicklungsprozess der Rothosen eingeordnet.

Einen Tag vor seinem 42. Geburtstag hat sich Michael Mutzel mit Sicherheit drei Punkte gewünscht. Letztendlich holten die Rothosen am gestrigen Sonntag (26. September) zwar nur einen Zähler gegen den 1. FC Nürnberg (2:2), dennoch wirkte der HSV-Sportdirektor an seinem heutigen Ehrentag nicht verstimmt. Ganz im Gegenteil: Weite Strecken des Spiels haben ihm genauso gut gefallen wie den Rothosen-Fans im Volksparkstadion, die den couragierten Auftritt nach Abpfiff mit Applaus honorierten. Dennoch gab es natürlich auch Verbesserungspotenziale, die Mutzel in der heutigen Medienrunde ebenso analytisch herausarbeitete wie die vielversprechende Entwicklung des Teams insgesamt.

Im Detail sprach der seit heute 42-jährige Sportdirektor über… 

… die Erkenntnisse nach dem Nürnberg-Spiel: Ich finde, dass wir insgesamt eine gute Kontrolle über das Spiel hatten, gleichwohl die Konter von Nürnberg auch immer gefährlich waren. Die Gegentore sind in der Entstehung sehr unglücklich, dennoch war es insgesamt ein stabiler Auftritt. Mir hat besonders gut gefallen, dass unsere Mannschaft unbedingt gewinnen wollte und auch nach dem Ausgleich weiter nach vorne gespielt hat. Das werte ich total positiv, weil wir dem dritten Tor gefühlt deutlich näher waren und die Art und Weise sehr vielversprechend war. 

… den bisherigen Ertrag in der Tabelle: Ganz nüchtern betrachtet könnten wir mehr Zähler auf dem Konto haben. Einige Spiele sind unentschieden ausgegangen, in denen wir einen Sieg verdient gehabt hätten. Aber das ist so, das ist eben ein Lernprozess. Wir müssen weniger Fehler machen und in der Offensive noch einen Tick konsequenter sein. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass wir das in den kommenden Wochen noch besser umsetzen werden.

… die Favoritenrolle in den kommenden Wochen: Pflichtsiege gibt es in dieser Liga nicht. Grundsätzlich gilt nach den bisherigen Eindrücken: So wie wir spielen, sind wir schwer zu schlagen, das müssen wir aber auch am Freitag in Aue wieder auf den Platz bringen. Natürlich ist es unser Anspruch, dort zu gewinnen. Klare Ergebnisse gibt es in dieser Spielklasse aber fast gar nicht, da dürfen wir uns nichts vormachen. Es ist unheimlich ausgeglichen – und das wird auch so bleiben.