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Team

13.01.21

Vorfreude auf den VfL - Doppelschicht am Mittwoch

Jan Gyamerah kehrte zum ersten Mal nach seiner Verletzung auf dem Platz zurück. Auch von Rick van Drongelen und Amadou Onana gibt es positive Signale. 

Gegen den VfL Osnabrück gibt es gleich für mehrere HSV-Akteure ein Wiedersehen mit ihrem alten Club. Neben Moritz Heyer, der als Spieler den Weg von den Lila-weißen nach Hamburg gegangen ist, sind es vor allem das Trainerteam um Daniel Thioune und Co-Trainer Merlin Polzin, für die das Aufeinandertreffen natürlich etwas Besonderes ist: „Ich freue mich auf alle“, sagte der Chefcoach unlängst. Das Wichtigste sei aber natürlich, dass die drei Punkte im Volkspark bleiben. „Danach kann ich mich richtig freuen, “ so Thioune. 

Um sich gut auf den Gegner vorzubereiten, gab es am Mittwoch eine Doppelschicht. Dabei erhielt der Coach gleich von drei HSV-Akteure positive Nachrichten, die nach ihren Verletzungen Fortschritte machen. Neben Amadou Onana (Adduktorenprobleme) arbeitete auch Jan Gyamerah zum ersten Mal nach seinem Bänderriss wieder auf dem Trainingsplatz. Zwar wird es auch nach der ersten Rasen-Einheit mit Sebastian Capel noch etwas dauern, bis der Außenverteidiger ins Mannschaftstraining einsteigen kann, die Freude über die Rückkehr auf das geliebte Grün war Gyamerah aber danach deutlich anzusehen. 

Bei Onana sieht es hingegen schon etwas besser aus. Der Mittelfeldspieler könnte zum Ende der Woche vielleicht sogar ins Mannschaftstraining zurückkehren. „Wenn er gesund ist, ist er sicher auch eine Option“, sagt Thioune, der gerade auf der Sechserposition durch den Ausfall von Klaus Gjasula Bedarf an Alternativen hat. „Ich halte mir das offen bis Montag. Es kommt auch immer darauf an, was mir die anderen anbieten“, erklärt der Cheftrainer. 

Angeboten bekommt Thioune auch immer mehr von Rick van Drongelen. Es wird bei ihm zwar noch einige Zeit dauern, bis er eine echte Option werden könnte, doch die Fortschritte sind deutlich zu sehen. Wie bereits am Vortag mischte der Niederländer auch am Mittwoch bei Teilen des Teamtrainings mit. „Wir haben Rick in Spielformen eingebunden, in denen es auch gegen den Ball geht. Wir werden ihm da Tag für Tag mehr hinwerfen“, verrät Thioune, der aber gleichzeitig auf die Bremse tritt. „Rick ist jemand, der lieber gestern als heute einsteigen will. Wir müssen aber vorsichtig sein. Seine Muskeln müssen mit der Belastung klarkommen. Es freut mich aber riesig, dass er auf dem Platz steht“, so Thioune. 

Am Donnerstag könnte der Coach noch einen weiteren Profi auf dem Rasen begrüßen. Bei dem nach seiner Rückkehr aus England in Quarantäne befindlichen Xavier Amaechi ist der erste Corona-Test negativ ausgefallen. Gibt es auch beim zweiten keinen positiven Befund, kann der 20-jährige Mittelfeldspieler wieder ins Training mit seinen Kollegen einsteigen. „Er konnte in der Quarantäne nicht alles machen, deshalb werden wir ihn vorsichtig ranführen. Sobald er voll belastbar ist, werden wir ihn aber wieder dabeihaben“, berichtet Thioune. 

Da der HSV erst am Montagabend (ab 20 Uhr live im HSVnetradio) zum Abschluss des 16. Spieltages gegen Osnabrück spielt, ist noch einige Zeit vorhanden, um den Kader für die Partie zu finden – und natürlich die Vorfreude auf das Wiedersehen zu steigern.