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Stimmen zum Spiel

10.05.21

"Wir haben das Gefühl zurück, Spiele zu gewinnen"

Der HSV gewinnt die Premiere von Horst Hrubesch als HSV-Trainer mit 5:2 gegen den 1. FC Nürnberg und bleibt oben dran. Die Stimmen zum Spiel.

Viele strahlende Gesichter gab es auf Seiten der Rothosen, als nach 90 Minuten der Schlusspfiff ertönte und klar war: Der HSV ist noch im Rennen. Wolwissend, dass nur noch Siege zählen, war der HSV im ersten Spiel unter der Leitung von Horst Hrubesch am Montagabend (10. Mai) gegen den 1. FC Nürnberg intensiv zu Werke gegangen und hatte sich für eine starke Leistung mit dem verdienten 5:2-Sieg belohnt. Somit bleibt für die Rothosen weiterhin die Chance bestehen, am Ende doch noch oben dabei zu sein, auch wenn man es nicht selbst in der Hand hat. Aber für den Fall der Fälle da zu sein - das ist das erklärte Ziel. Vorraussetzung hierfür: die eigenen Hausaufgaben müssen gemacht werden. Und genau das war auch der Tenor nach dem Abpfiff. Die Stimmen zum Spiel.

Tim Leibold: Es ist schön, dass wir mal wieder ein Spiel gewonnen haben. Wir haben anders als in den Vorwochen über die komplette Zeit souverän gespielt und die Jungs in vorderster Linie haben ein richtig gutes Spiel gemacht. Die Kaltschnäuzigkeit und Leichtigkeit, die zuletzt gefehlt haben, sind zurückgekehrt. Der Trainer hat in Einzelgesprächen die Spieler wieder für ihre Stärken sensibilisiert. Wir müssen jetzt aber auch nicht alles über den grünen Klee loben. Wir wissen, dass wir in der Lage sind, auch ein paar Spiele zu gewinnen. Das werden wir in den nächsten zwei Partien wieder versuchen.

"Wir sind jetzt in der Lauerposition" Toni Leistner

Toni Leistner: Wir wollten das Gefühl zurückbekommen, Spiele zu gewinnen. Das ist uns heute gelungen. Der Trainer hat sich die Jungs gepackt, die er für die Startelf eingeplant hat, und ihnen verdammt viel Selbstvertrauen gegeben, indem er sie starkgeredet hat. Man hat gesehen, dass das heute gefruchtet hat. Wir befinden uns jetzt in der Lauerposition. Wir müssen unsere Hausaufgaben erledigen und das Prinzip Hoffnung gehört dazu. Fürth hat noch zwei extrem schwere Spiele. Vielleicht können wir mit einem Sieg in Osnabrück nochmal Druck aufbauen. 

Horst Hrubesch: Die Mannschaft hatte dieses Vertrauen in sich einfach nicht mehr gespürt. Wenn du sie im Training siehst, dann weißt du, über welche Qualität diese Mannschaft und vor allen Dingen die vielen jungen Spieler verfügen. Es war eine riesige Woche, sowohl für mich - es hat echt Spaß gemacht - als auch für die Mannschaft, die richtig toll mitzieht. Mal sehen, was in den verbleibenden beiden Spielen noch geht. Es geht jetzt darum, eingespielt zu sein. Die beiden Spiele werden nicht leicht. Schon am kommenden Sonntag an der Bremer Brücke brauchen wir mindestens das, was wir heute abgerufen haben. Wir werden nichts geschenkt kriegen.