
Vorbericht
09.01.26
HSV gastiert in Freiburg zum Pflichtspielauftakt 2026
Nach der Winterpause beginnt für den Hamburger SV das Jahr 2026 mit dem 16. Bundesliga-Spieltag und einem Auswärtsspiel beim Sport-Club Freiburg. Die Rothosen reisen mit einer mutmachenden Serie in den Breisgau, wo sich der Ligakonkurrent allerdings heimstark präsentiert.
Der Hamburger SV startet am Sonnabend (ab 15.15 Uhr live im HSVnetradio) mit einem Auswärtsspiel beim SC Freiburg ins neue Fußballjahr 2026. Nach wie vor warten die Rothosen auf ihren ersten Sieg in der Fremde in dieser Bundesliga-Saison, aber eine aktuell laufende Serie dürfte ihnen Mut machen: So hat der HSV seinen Jahresauftakt in den vergangenen sieben Spielzeiten stets positiv gestaltet und dabei sogar sechs Siege eingefahren. Die letzte Niederlage im ersten Spiel eines Jahres hat es zuletzt 2018 im Bundesliga-Duell mit dem FC Augsburg gegeben. Damals unterlagen die Hamburger mit 0:1. Nun gastiert der HSV im Zuge des 16. Spieltags beim Sport-Club aus Freiburg, der seinerseits erst ein Heimspiel in dieser Saison verloren hat. Welches Personal für dieses Duell zur Verfügung steht und was die Freiburger auszeichnet, verrät wie gewohnt der „Spieltag kompakt“.

Das Personal
HSV-Cheftrainer Merlin Polzin kann mit Damion Downs ein neues Gesicht im Aufgebot begrüßen. Der Stürmer, der am Mittwoch als erster Winter-Zugang vorgestellt wurde, könnte zugleich seine Premiere feiern. „Er wird im Kader stehen und ist voller Energie und Power für das Spiel in Freiburg“, kündigte Polzin in der Pressekonferenz vor dem Duell im Breisgau an. Dagegen muss der Coach aus unterschiedlichen Gründen auf den einen oder anderen Profi verzichten. So stehen Rayan Philippe, Fabio Balde und Anssi Suhonen krankheitsbedingt nicht zur Verfügung, während Aboubaka Soumahoro aufgrund von Knieproblemen ausfällt. Für die zuletzt länger verletzten Warmed Omari und Robert Glatzel kommt die Partie noch zu früh, dafür steht Alexander Rössing-Lelesiit vor einer Rückkehr in den Kader, nachdem er die vergangenen zwei Partien mit einem Muskelfaserriss verpasst hatte. Yussuf Poulsen ist wegen einer Sprunggelenksverletzung nach wie vor zum Zusehen gezwungen.

Der Gegner
Fast acht Jahre nach dem letzten Bundesliga-Duell ist der Sport-Club Freiburg inzwischen eine feste Größe in der Eliteklasse. Die Breisgauer sind so lange am Stück erstklassig wie noch nie in ihrer Vereinsgeschichte: Zehn Jahre. Und in dieser Zeit erreichten sie fünfmal eine einstellige Endplatzierung. Der fünfte Rang in der vergangenen Saison war eines ihrer besten Ergebnisse, was nach dem Trainerwechsel von Routinier Christian Streich hin zu Neuling Julian Schuster so sicherlich nicht zu erwarten gewesen war. Hatte Streich zwölfeinhalb Jahre ununterbrochen an der Seitenlinie gestanden, ist es für Schuster die erste Station als Cheftrainer im Herrenbereich. Zuvor hatte er seinem Vorgänger mehrere Saisons assistiert.
In der zweiten Saison unter dem 40-Jährigen ist der Sport-Club nach 15 Spieltagen Neunter und schielt erneut mehr nach oben als nach unten. „Wir treffen mit Freiburg auf eine Mannschaft, die in der Vorsaison nur ganz knapp die Champions League verpasst hat und in dieser Spielzeit noch in drei Wettbewerben vertreten ist. Es ist eine Mannschaft, die mit dieser Freiburg-DNA immer das Maximale aus ihren Möglichkeiten herausholt. Es wird definitiv ein Spiel, in dem wir alles, was in uns steckt, abliefern müssen“, betonte HSV-Trainer Polzin. In der jüngeren Vergangenheit standen sich der Sport-Club und der Hamburger SV zweimal im DFB-Pokal gegenüber, beide Male erreichten die Freiburger die nächste Runde. Im Halbfinale der Saison 2021/22 gewannen sie mit 3:1 in Hamburg und in der 2. Runde der vergangenen Spielzeit 2024/25 mit 2:1 in Freiburg.

Das Stadionerlebnis
Das Europa-Park-Stadion wurde 2021 eröffnet, nachdem zuvor das Dreisamstadion für mehrere Jahrzehnte die Heimspielstätte des Sport-Club gewesen war. 34.700 Menschen finden in der neuen Heimat der Freiburger Platz, die zugleich eine Wohlfühloase für die aktuelle Mannschaft zu sein scheint. So ist der SCF zu Hause ähnlich stark wie der HSV in seinem Volksparkstadion. Aus sieben Bundesliga-Partien stehen zwölf Punkte (drei Siege und drei Unentschieden) zu Buche, während die Rothosen 14 Zähler (vier Siege, zwei Unentschieden) holten. Die einzige Heimniederlage kassierten die Breisgauer direkt am 1. Spieltag beim 1:3 gegen den FC Augsburg. Damit sind sie eines von nur drei Teams, die genau einmal zu Hause nicht punkten konnten. Die anderen Clubs sind RB Leipzig und der VfB Stuttgart. Der FC Bayern München und Borussia Dortmund sind gar ungeschlagen in ihren Arenen. Bei den Breisgauern kommen wettbewerbsübergreifend drei Heimsiege in der Ligaphase der UEFA Europa League und einer im Achtelfinale des DFB-Pokals hinzu.
Auf die Hamburger wartet im Breisgau also eine knackige Aufgabe. „Es wird definitiv ein Spiel, in dem wir alles, was in uns steckt, abliefern müssen“, betont Coach Polzin, in der Hoffnung auf den ersten Auswärtsdreier sowie das Fortsetzen einer beeindruckenden HSV-Serie zum Jahresstart.
Der Spieltag beim HSV
Das erste HSV-Spiel 2026 beim Sport-Club Freiburg wird im Einzelspiel live auf Sky und in der Konferenz auf DAZN übertragen, darüber hinaus seien euch aber selbstverständlich auch die weiteren verschiedenen und vielfältigen HSV-Kanäle ans Herz gelegt, auf denen ihr die Partie ebenfalls live verfolgen könnt.
HSVnetradio – Mit viel Fachkompetenz, einer Prise Humor und natürlich blau-weiß-schwarzer Brille ist das HSVnetradio live vor Ort für euch dabei, begleitet für euch das Spielgeschehen und bringt euch die Partie nach Hause oder unterwegs auf euer Smartphone. Oder auch auf den Alexa-Sprachassistenten, denn der Stream ist auch über unseren HSV-Alexa-Stream abrufbar. Einfach "Alexa öffne HSV" bei den Amazon Sprachassistenten sagen und los geht's!
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