
Saison
03.02.26
Klirrende Kälte, volle Betriebstemperatur: Personalupdate vor Heidenheim-Spiel
Der Hamburger SV hat am Dienstag (3. Februar) die Vorbereitung auf das Bundesliga-Spiel in Heidenheim begonnen. Dabei mischten unter anderem zwei Neuzugänge und ein Rückkehrer mit. Zudem trainierte Kapitän Yussuf Poulsen wieder komplett mit der Mannschaft.
Trotz klirrender Kälte in Hamburg bringen sich die HSV-Profis auf Betriebstemperatur. Auf die Rothosen wartet am 21. Spieltag eine wegweisende Begegnung, schließlich gastieren sie am kommenden Sonnabend (7. Februar, Anstoß: 15:30 Uhr) beim Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Heidenheim. Bei einem Sieg – es wäre der erste in dieser Saison auswärts – könnte sich der Hamburger SV von einem direkten Konkurrenten in der Tabelle distanzieren und zugleich weiter nach oben klettern. Für dieses Unterfangen bat das Trainerteam um Chefcoach Merlin Polzin die Mannschaft am heutigen Dienstag (3. Februar) zum Trainingsstart in die neue Spieltagswoche.

Neuzugänge und Kapitän Poulsen im Fokus
Der Kälte zum Trotz – es herrschten gefühlt minus 13 Grad Celsius – standen drei Tage nach dem 2:2-Unentschieden gegen den FC Bayern München insgesamt 24 Feldspieler und vier Torhüter auf dem Trainingsplatz im Schatten des Volksparkstadions, darunter die Neuzugänge Philip Otele und Albert Grönbaek, die zum Ende der Transferperiode vom HSV verpflichtet wurden. Erfreuliche Nachrichten gibt es bei Kapitän Yussuf Poulsen, der erstmals seit seiner Sprunggelenksverletzung Mitte Dezember die gesamte Trainingseinheit mit der Mannschaft absolvierte. Damit rückt ein Comeback des 31-jährigen Dänen immer näher. Apropos Rückkehr: Otto Stange, dessen Leihe zur SV Elversberg vorzeitig endete, trägt wieder die Raute auf der Brust und spulte das volle Programm ab.
Dagegen trainierten Damion Downs, Fabio Balde und Jean-Luc Dompe individuell mit Reha-Trainer Sebastian Capel abseits der Mannschaft, während Albert Sambi Lokonga und Nicolas Capaldo im Kraftraum blieben. Letztgenannter ist für das Spiel in Heidenheim wegen seiner fünften Gelben Karte gesperrt. Unterdessen absolviert der verletzte Alexander Rössing-Lelesiit (Syndesmoseriss) in den kommenden Tagen Teile seiner Reha in der Heimat Norwegen.
Auf dem Platz wurde hauptsächlich an taktischen Inhalten gearbeitet, unter anderem in einer Spielform mit sechs kleinen Toren. Für die Rothosen steht täglich jeweils eine Einheit auf dem Programm, bis es am Sonnabend in Heidenheim um drei Punkte geht. Wo mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt ein anderes Lüftchen weht.
