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Spieltags-Fakten

29.01.20

Der Faktencheck zum Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg

Eine starke Serie des HSV, Gegensätze bei der Zweikampfführung und Luft nach oben beim Club - HSV.de hat interessante Fakten zum Heimspiel gegen Nürnberg zusammengefasst.

#1 Starke Serie 

Seit 1993 verlor der Hamburger SV nur drei seiner 28 Pflichtspielduelle gegen den 1. FC Nürnberg (18 Siege, 7 Remis). Die letzten vier Partien gewannen die Rothosen dabei allesamt - darunter der 4:0-Auswärtssieg im Hinspiel, der zugleich den geteilt höchsten Zweitliga-Sieg der Clubgeschichte bedeutete. Der Club verlor hingegen zu Hause nie höher in der 2. Liga. Auch in der Gesamtbilanz hat der Hamburger SV gegen die Franken klar die Nase vorn: So gab es zwischen den beiden Bundesliga-Gründungsmitgliedern zuvor 64 Spiele in der Eliteklasse, bei denen die Rothosen 34-mal als Sieger den Platz verließen (zudem 16 Remis, 14 Niederlagen). 

#2 Souverän gegen Bundesliga-Absteiger

Der Hamburger SV gewann in dieser Saison alle seine drei Partien gegen die Bundesliga-Absteiger. Nach dem 4:0-Sieg in Nürnberg gab es daheim eindrucksvolle Siege gegen Hannover 96 (3:0) und den VfB Stuttgart (6:2). Kein anderes Team holte in dieser Zweitliga-Saison damit so viele Punkte gegen Absteiger aus dem Oberhaus wie die Rothosen.  

#3 Gegensätze im Zweikampf

Der 1. FC Nürnberg ist zusammen mit Wehen Wiesbaden das zweikampfschwächste Team der 2. Liga. Nur 47 Prozent der Duelle konnten die Franken für sich entscheiden. Der HSV stellt dagegen mit einer 52-prozentigen Zweikampfquote das in dieser Kategorie griffigste Team. 

#4 Luft nach oben

In der eingleisigen 2. Liga holte der 1. FC Nürnberg nie weniger Punkte nach 18 Spielen als in der laufenden Spielzeit (19 Zähler). Nur in der Saison 1994/95 waren es zu Zeiten der 2-Punkte-Wertung umgerechnet ebenfalls 19 Zähler. "Die Vorrunde in Nürnberg ist nicht so gelaufen, wie es der Kader hergibt", weiß auch HSV-Trainer Dieter Hecking und warnte in der Pressekonferenz im Vorfeld des Spiels zugleich vor der Qualität der Clubberer: "Ich glaube, dass die Mannschaft besser ist als ihr Tabellenplatz."

#5 Wiedersehen im Volkspark 

Altbekannte Gesichter im Volksparkstadion: Mit Keeper Christian Mathenia und Kapitän Hanno Behrens haben zwei Nürnberger eine Hamburger Vergangenheit. Mathenia hütete zwischen 2016 und 2018 39-mal das HSV-Tor und steht nach einem Kniescheibenbruch vor seinem Comeback. Behrens spielte wiederum von 2005 bis 2012 sieben Jahre für den HSV, durchlief mehrere Jugendmannschaften und absolvierte 82 Spiele für die zweite Mannschaft. Auf HSV-Seite treffen mit Trainer Dieter Hecking sowie den Verteidigern Tim Leibold und Ewerton ebenfalls drei Protagonisten auf ihren ehemaligen Arbeitgeber.   

#6 Schmidt an der Pfeife 

Referee Markus Schmidt wird die Begegnung zwischen dem HSV und dem FCN am Donnerstagabend leiten. Der 46-jährige Referent für Personalentwicklung gehört mit bis dato 178 Bundesliga- und 150 Zweitliga-Einsätzen zu den erfahrensten Schiedsrichtern der Branche. Die HSV-Bilanz unter seiner Spielleitung ist in bisher 21 Spielen mit sechs Siegen, sieben Remis und acht Niederlagen leicht negativ. Zuletzt pfiff er die Rothosen am 32. Spieltag der Vorsaison bei der 0:3-Heimniederlage gegen den FC Ingolstadt.  

Alle weiteren Informationen zum Heimspiel gegen Nürnberg gibt es unter HSV.de/spieltag