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Team

24.01.20

„Die Spielweise des HSV kommt mir sehr entgegen“

Nach seiner ersten Trainingseinheit im HSV-Dress sprach Joel Pohjanpalo in einer Medienrunde über die Gründe für seinen Wechsel, seine Ambitionen für die Rest-Rückrunde in der 2. Bundesliga und den Konkurrenzkampf im HSV-Angriff.

Auch wenn sein Spitzname „Danger“ aufgrund der äußerlichen Ähnlichkeit zu Schauspieler Max von Groeben zustande kam, hat sich Joel Pohjanpalo das Prädikat „gefährlich“ durchaus auch auf sportlicher Ebene verdient. In Zahlen bedeutet das: 7 Tore in 213 Bundesliga-Minuten (alle 30,4 Minuten ein Tor), 6 Treffer in 28 Länderspielen und 18 Buden in 77 Zweitliga-Spielen. Der offensichtliche Haken an diesen Statistiken: Der 25-jährige Joel „Danger“ Pohjanpalo wurde in den vergangenen Jahren häufig durch schwere Verletzungen zurückgeworfen, so dass nicht noch deutlich mehr Spiele (und Tore) zu Buche stehen. Die gesamte Saison 2018/19 verpasste der 1,86 Meter große Angreifer beispielsweise aufgrund einer Durchblutungsstörung im rechten Sprungbein. Vor der zurückliegenden Winterpause stoppte den Strafraum-Stürmer ein Innbandanriss im Knie.

Die Angriffslust ist dem Torjäger durch die Rückschläge aber nicht abhandengekommen. Im Gegenteil: „Danger“ brennt darauf, in den Strafräumen der HSV-Kontrahenten für Gefahr zu sorgen – und ist aufgrund einer komplett absolvierten Vorbereitung bei Bayer 04 Leverkusen laut eigener Aussage in bester körperlicher Verfassung. Das unterstrich auch HSV-Sportvorstand Jonas Boldt, der im Zuge der Vorstellungs-Medienrunde von Joel Pohjanpalo zu Protokoll gab, dass „die Verletzungsproblematik gewissenhaft abgeklopft wurde“. Bei dieser sorgfältigen Überprüfung stellte sich heraus, dass der Angreifer fit und bereit ist: „Er ist voll belastbar und schmerzfrei.“ Die Voraussetzungen für eine gelungene, zunächst bis zum Sommer fixierte Zusammenarbeit zwischen dem HSV und Pohjanpalo sind also gegeben, wie der Blondschopf selbst passend feststellte. Warum die Leihe zu den Rothosen sinnvoll für alle Beteiligten ist und welche Rolle er im HSV-Konstrukt spielen möchte, erklärte der finnische Nationalspieler in gutem Deutsch nach seiner ersten Trainingseinheit mit der Raute auf der Brust.

Im Detail sprach der Neuzugang über…

… die Gründe für seinen Wechsel: Ich hatte in den letzten Jahren einige Verletzungsprobleme, zudem war die Konkurrenzsituation in Leverkusen zuletzt sehr schwierig für mich. Daher ist diese Leihe die beste Lösung für alle Seiten. Der HSV ist ein super Club und die Jungs machen auf mich einen sehr guten Eindruck. 

… seine Ambitionen für das kommende Halbjahr: Der HSV spielt ähnlich wie Bayer Leverkusen sehr ballbesitzorientiert und kreiert viele Torchancen, das kommt meinem Spiel auf jeden Fall entgegen. Deswegen war es für mich auch klar, dass ich zum HSV wechseln möchte. Ich will in dieser offensiven Ausrichtung meinen Platz finden und möglichst viele Tore schießen. Da ich die Vorbereitung bei Bayer Leverkusen voll durchgezogen habe, fühle ich mich fit. Mit dem finnischen Nationaltrainer ist abgesprochen, dass ich bei der Europameisterschaft im Sommer dabei bin, wenn ich meine Leistungen abrufe. Aber auch dort gibt es viel Konkurrenz, von daher muss ich ein gutes Niveau erreichen.

… die Konkurrenzstiatuon im HSV-Angriff: Die anderen Stürmer hier sind auch stark, aber das sehe ich positiv, denn Konkurrenz ist wichtig, um die Leistung zu verbessern. Wir alle sind ambitioniert, am Ende wird der Beste spielen. Letztendlich zählt für mich aber der Erfolg der Mannschaft, das steht über Einzelinteressen. Durch meine Stationen in Aalen und Düsseldorf kenne ich die 2. Bundesliga, daher weiß ich, worauf es in dieser Spielklasse ankommt.  

… seinen lupenreinen Hattrick gegen den HSV im September 2016: Natürlich war das ein schöner Tag für mich, aber der ist jetzt auch schon länger her. Ich muss mich jetzt neu beweisen und im besten Fall einen Hattrick für den HSV schießen. 

… die Bedeutung der EM 2020 mit Finnland: Es ist eine Premiere für Finnland bei einem großen Turnier, von daher ist das etwas ganz Besonderes. Als junger Spieler hätte ich niemals gedacht, dass ich mal mit Finnland bei einer EM spielen kann. Jetzt sind es nur noch rund sechs Monate, von daher will ich gute Leistungen bringen und dort eine gute Rolle spielen.

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